Computerlinks bringt Cloud Services für Reseller

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Stephan Link, Vorstandsvorsitzender der COMPUTERLINKS AG

Der Value Added Distributor (VAD) COMPUTERLINKS bietet künftig Cloud-Services unter dem Namen ALVEA an, die verschiedene Sicherheitsaspekte abdecken. Sie sollen ausschließlich über Reseller verkauft werden.

COMPUTERLINKS bringt ALVEA jetzt auch nach Deutschland. In UK ist der Cloud Service bereits seit einem Jahr verfügbar und die dortigen Erfahrungen waren sehr positiv, berichtet Stephan Link, Vorstandsvorsitzender der COMPUTERLINKS AG. Abgedeckt werden die Themen Firewall, Endpunktsicherheit, Content und Application Delivery sowie Business Internet Continuity bis hin zu Cloud-attached Storage und Endpoint Backup. Den Resellern und Systemintegratoren stehen alle derzeit sieben Alvea Services in einem Portal zur Verfügung. Sie basieren auf verschiedenen Produkten der Hersteller aus dem COMPUTERLINKS Portfolio, wie Trend Micro oder Blue Coat. Der VAD nimmt den Händlern die Arbeit ab, sich durch verschiedene juristische Dokumente zu wühlen und bietet ein einheitliches abgesichertes Vertragswerk. Außerdem bietet COMPUTERLINKS 24-Stunden Support in Deutsch und Englisch. »Besonders interessant ist die Breitbandanbindung per Satellit (Business Internet Continuity (BIC)-Services) nach Bedarf für Firmen in Gebieten, die von der Telekom vernachlässigt werden sowie die Möglichkeit, Disaster Recovery per Cloud zu gewährleisten«, schätzt Link. Der Distributor bietet zu ALVEA zwei Web-Casts im Juli und wird den Service auch auf seinem Forum am 21. Juli vorstellen. Für den Fachhandel ist ein Co-Branding oder auch bei genügend Umsatzvolumen ein White-Labeling möglich.

Im Einzelnen sind die Alvea-Dienste als erstes der Managed Firewall, der auf Check Point Software Technologies Ltd. beruht und verschiedene komplett verwaltete Netzwerk- und Anwendungs-Firewalls enthält. Als zweites gibt es den auf Technologien von Blue Coat und Trend Micro beruhenden ALVEA Content and Application Delivery Service, der für eine umfassende Verwaltung der sicheren Webkommunikation und die beschleunigte Bereitstellung von Geschäftsanwendungen sorgen soll. Nummer Drei ist ALVEA Secure Endpoint Backup Service, der für die Verschlüsselung und Fernlösung mobiler Geräte zuständig ist.  ALVEA Infrastructure als viertes ist ein Service, der eine IT-Infrastruktur mit Cloud-basierten Server, Dateien und Netzwerken bietet. Die Nummer Fünf sind die ALVEA satellitengestützten Business Internet Continuity (BIC)-Services:  Wenn die Standard-Internetverbindung eines Kunden ausfällt, sorgt ALVEA BIC automatisch für Kontinuität, indem der Internetzugang vorübergehend über den Zwei-Weg-Satelliten HYLAS 1 von Avanti bereitgestellt wird. Der Sechste im Bunde ist ALVEA Cloud Attached Storage Service, der neben standortbasierten Network Attached Storage (NAS)-Geräten auch Cloud Services beinhaltet und für ein sicheres Backup sorgen soll. ALVEA Anti-Virus Service auf der Basis der Technologien von Trend Micro runden das Paket ab.

Link sieht für die Fachhändler mit ALVEA eine Möglichkeit, unkompliziert Zusatzgeschäft zu generieren: »Insgesamt gibt es bei den Händlern noch eine Menge Informationsbedarf in Sachen Cloud.« Aber allzu groß sind seine Erwartungen nicht und er wäre schon zufrieden, wenn in einem halben Jahr 15 bis 20 Händler aktiv ALVEA verkaufen. Er betont, dass ALVEA global verfügbar ist: Ein Systemhaus habe so schon die chinesische Zweigstelle eines deutschen Kunden erfolgreich eingebunden.

Stephan Link, Vorstandsvorsitzender der COMPUTERLINKS AG
Stephan Link, Vorstandsvorsitzender der COMPUTERLINKS AG

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