Juniper will in den Enterprise-Markt

NewsStrategie

Juniper Networks ist der Hoflieferant vieler Carrier, doch das ist auf Dauer nicht genug. Wie der Netzwerkspezialist auf seiner diesjährigen Partnerveranstaltung in Lissabon bereits unter die Anwesenden brachte, zielt das Unternehmen nun verstärkt auf den Unternehmensmarkt.

Die Partner, leicht konspirativ J-Partner genannt, sollen hierbei in ihren Aktivitäten gestärkt werden, wie Thomas Mammitzsch, der vor rund einem Jahr eingesetzte Regional Channel Manager DACH, erklärt.
Hierzu wurden neue Programme geschaffen und bestehende Programme verbessert. Neu sind zum Beispiel das so genannte %u201EJUNOS Knowledge Transfer Toolkit%u201C, das J-Partner Virtual Lab%u201C, ein %u201ESales Specialist Advanced%u201C-Kurs und der neue %u201EJ-Partner Solutions Configurator%u201C. Hinter dem eindrucksvollen Wortgeklingel verbergen sich zum einen Maßnahmen zur Steigerung der fachlichen Kompetenz und zur Unterstützung des Neugeschäfts, zum anderen erhalten Unternehmenskunden beispielsweise im %u201EVirtual Lab%u201C die Möglichkeit, Juniper-Lösungen unter simulierten Bedingungen zu betrachten und zu testen.
%u201EDas Netzwerk entwickelt sich zusehends zum wichtigsten Element jedes Unternehmens%u201C, glaubt Gert-Jan Schenk, Junipers Senior Vice President für EMEA. Die aktuellen Umsatzsteigerungen in Deutschland für das erste Quartal 2008 scheinen ihm recht zu geben: Mit Mehreinnahmen um 58 Prozent sieht sich der Anbieter von Hard- und Softwarelösungen, wie etwa den im März neu hinzu gekommenen Ethernet-Switches, gut aufgestellt: EMEA erwirtschaftete immerhin ein knappes Drittel des weltweiten Gesamtgeschäfts. Dennoch: %u201EIm Enterprise-Markt stehen wir noch ganz am Anfang%u201C, sagt Sepp Lausch, Area Director für die DACH-Region. Genau hier aber will sich der Anbieter als %u201Evertrauenswürdiger Zulieferer%u201C etablieren. Mit den Themen Hochverfügbarkeit, Sicherheit und Performance ist es immerhin schon gelungen, den Finanzdienstleistungssektor und die öffentliche Verwaltung zu erobern.
%u201EWir sehen in deutschen Unternehmen immer mehr die Bereitschaft, in Netzwerk-Lösungen zu investieren%u201C, meint Lausch. %u201EDiese sollen über eine hohe Funktionalität mit einer kompromisslosen Performance verfügen. Unternehmen sehen in den Netzwerklösungen die Schlüsselrolle für ihren Geschäftsbetrieb. Sie sind sich bewusst, dass eine schnelle, zuverlässige und sichere Netzwerkinfrastruktur für den Betrieb entscheidend ist. Diesen Trend sehen wir in unserem Umsatzwachstum in Deutschland: Juniper erzielte einen Anstieg um mehr als 18 Prozent vom vierten Quartal 2007 auf das erste Quartal 2008. Und das haben wir auch unseren Partnern zu verdanken. Die Erweiterung unseres Partnerprogramms wird unseren J-Partnern noch weitere Möglichkeiten bieten. Diese Programme helfen den J-Partnern unsere Netzwerkinfrastruktur-Lösungen besser zu designen, zu implementieren und zu managen. Sie können dadurch ihre Servicekompetenz steigern und ihren Kunden die richtige Zusammenstellung leistungsfähiger Netzwerklösungen anbieten. Im Juniper Networks Virtual Lab für J-Partner erhalten Sie beispielsweise kostenlose Schulung, Ausbildung und Kunden-Demos und jederzeit den virtuellen Direktzugriff auf das Produkt-Portfolio von Juniper Networks.%u201C
In Deutschland arbeitet Juniper mit den Distributoren Computerlinks, Algol, TLK, Entrada und Westcon Security zusammen. Im Sinne eines %u201ENo-Touch%u201C-Geschäfts, also komplett über die Distribution gesteuert, verkaufen knapp 830 Reseller die Juniper-Lösungen, zehn %u201EElite%u201C- plus drei %u201EStrategic Alliance%u201C- und 16 %u201ESelect%u201C-Partner bilden das Sahnehäubchen.

Lesen Sie auch :