IBM will Oracle-Kunden weglocken

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IBM hat mit einem Partner Migrationslösungen entwickelt, um Oracle-Forms-Kunden den Weg zu IBM DB2 und Websphere zu eröffnen.

Gemeinsam mit der WGV-Informatik hat IBM eine Migrationsstrategie entwickelt, mit der sich auf Oracle und Oracle Forms basierte Anwendungen aus der Versicherungsbranche auf IBM Plattformen portieren lassen. Erstmals realisiert wurde die Strategie mit der ICIS Schadensanwendung der WGV: Der ursprünglichen Programmier-Code der Oracle-/Forms-Anwendung wurde eins zu eins in eine aus WebSphere- und DB2-Software bestehende Installation übertragen. „Die Lösung bietet ein maschinelles Verfahren, das sicherstellt, dass die bestehenden Geschäftsprozesse eins zu eins auf die DB2-Datenbank portiert werden,“, berichtet Reinhard Stiefel, Geschäftsführer der WGV-Informatik und Media GmbH. Die Migration der ICIS-Anwendungen wird erstmals mit der Anwendung zur Bearbeitung von Schadensfällen durchgeführt. Mittelfristig ist aber auch die Migration für andere ICIS-Module vorgesehen.

Allerdings lässt sich auch Oracle bei den Gemeinheiten gegen den Wettbewerber nicht lumpen. In einer amerikanischen Anzeigen, wo ja direkte Vergleiche gang und gebe sind, bemerkte die Ellison-Company zu einem augenscheinlichen Vorteil der hauseigenen Server: “Planeten bauen ist halt teuer.”

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