Dell kooperiert mit Juniper Networks

Strategie

Im Rahmen der Vereinbarung wird Dell die Vermarktung, den Service und Support für Junipers Netzwerk-Lösungen übernehmen.

Dell wird ausgewählte Produkte des Netzwerkausrüsters Juniper künftig unter dem eigenen PowerConnect-Brand vertreiben: Das betrifft die MX Series Services Router, EX Series Ethernet Switches und SRX Series Services Gateways sowie die JUNOS-Software.

Da sich traditionelle Rechenzentren mit physischen Servern immer mehr in Richtung virtuelle Infrastrukturen entwickeln, ergeben sich für Anwender neue Herausforderungen in den Bereichen Virtualisierung, Sicherheit, Bandbreite und Netzwerk-Management. Mit der neuen Kooperation verfolgen Dell und Juniper das Ziel, sichere Netzwerk-Infrastruktur-Lösungen bereitzustellen, die das zentrale Unternehmens-Rechenzentrum ebenso wie Niederlassungen, Remote-Arbeitsplätze oder die IT-Anbindung von Geschäftspartnern und Kunden umfassen.

»Netzwerktechnik ist ein wichtiger Bestandteil bei der Optimierung von Rechenzentrums-Infrastrukturen«, betont Brad Anderson, Senior Vice President der Enterprise Product Group bei Dell. »Diese Vereinbarung ermöglicht es uns, viele der größten Herausforderungen unserer Anwender zu bewältigen – im Hinblick auf die dramatisch steigenden Sicherheitsbedenken, die zunehmende Dezentralisierung von Arbeitsplätzen oder die Virtualisierung von Rechenzentren.«

»Juniper und Dell sind starke Partner. Gemeinsam können wir Unternehmen weltweit einen erheblichen Mehrwert bieten. Die OEM-Vereinbarung ist ein weiterer großer Schritt in unserem verstärkten und erfolgreichen Eintritt in den Enterprise-Markt«, erklärt Gerri Elliott, Executive Vice President Strategic Alliances bei Juniper Networks. »Wir verfügen über die einzige Infrastruktur-Lösung mit Sicherheitsfeatures, Routing und Switching in einer einheitlichen Systemumgebung. Und dieser Lösungsansatz ist ein großer Vorteil für alle IT-Abteilungen – von den kleinsten bis zu den größten.«

Zusätzlich zur OEM-Vereinbarung planen Dell und Juniper, gemeinsam offene, Standard-basierte Lösungen für virtualisierte Rechenzentren zu entwickeln. Außerdem will man neue Technologien auf Basis der Protokolle CEE (Converged Enhanced Ethernet) beziehungsweise Data Center Bridging (DCB) und iSCSI für die Netzwerk-Optimierung bereitstellen.

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