Fujitsu minus Siemens: Entscheidung zum 1. April

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Solo für Siemens – mit den üblichen Verlusten: Für 450 statt der eigentlich geforderten mindestens 500 Millionen Euro übernimmt (Ex-)Partner Fujitsu die nicht unbedingt bessere Hälfte des Joint Ventures. Bis 1. April soll der Name FSC dann endgültig Geschichte sein.

Siemens schrumpft weiter. Nach diversen Verkäufen angeblich nicht zum Kerngeschäft des traditionsreichen Elektrokonzerns gehörender Sparten trifft es nun nach lange schwelenden Gerüchten auch das im Jahr 1999 mit großen Plänen gestartete Gemeinschaftsunternehmen mit dem japanischen Hersteller Fujitsu. Der Vertrag läuft planmäßig aus und wird nicht verlängert.

FSC-Chef Bernd Bischoff hat bereits seine Koffer gepackt, »aus persönlichen Gründen«, wie es heißt. Schuld ist das margenschwache und problematische Privatkundengeschäft. Ausbaden müssen es wahrscheinlich die Mitarbeiter an den bisherigen FSC-Standorten. Zum 1. April 2009 startet der deutsche IT-Torso mit Bischoff-Nachfolger Kai Flore in eine noch nicht näher präzisierte Zukunft.

Ringt er die Hände? FSC-Chef Bernd Bischoff geht »aus persönlichen Gründen« von Bord des schlingernden Elektronikdampfers

Mit dem Rücken zur Wand? Der bisherige Finanzchef Kai Flore übernimmt nun das Ruder. Kurs? Man wird sehen

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