Strategie

Service vergleicht Zahlungsdienstleister für den E-Commerce

Online-Shopping-E-Commerce (Bild: Shutterstock-dencg)
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Der Dienst Kreditkarte.net hat in einer Marktübersicht die Leistungen von 60 Payment Service Providern nebeneinandergestellt. Wer per Internet viel verkaufen will, kommt an ihnen kaum vorbei , wenn er sich die Arbeit sparen will, Kunden und Banken hinterherzulaufen.

In einer großen PDF-Tabelle zeigt Kreditkarte.net, welcher PSP („Payment Service Provider“) in Deutschland welche Zahlungsmethoden anbietet, was er kostet, wie einfach oder schwer er in den eigenen Shop einzubauen ist und welche Risiko-Management-Stategien er verfolgt.

Zahlungsdienstleisterübersicht, Auszug (Screenshot:Channelbiz.de)
Dieser kleine Auszug aus der Übersicht der Payment Service Provider zeigt nur wenige der vielen Bestandteile einer großen Checkliste für Online-Händler

Im Marktüberblick von 60 Zahlungsdienstleistern ist von Amazon Payment bis Worldpay alles vertreten, was Rang und Namen hat und was in Deutschland funktioniert.

Weil das Zahlen in Onlineshops möglichst einfach und bequem sein soll, kommt man an den schon erfahrenen Zahlungsdienstleistern nicht vorbei; sie wickeln die Bezahlvorgänge selbstständig ab, was den Shop entlastet. Doch es gibt viele Gebührenmodelle, erklärt das Fachportal Kreditkarte.net und beschreibt sie im Marktüberblick zu 60 Dienstleistern auf dem deutschen Markt.

Der Marktüberblick (PDF hier) vergleicht die wichtigsten Kriterien für die Wahl eines Zahlungsdienstleisters – darunter die Anzahl der unterstützten Zahlungsmethoden, die Möglichkeit zur Anbindung an genutzte Shopsysteme sowie die Service-Leistungen und Gebühren. „Wir haben uns z. B. auch dafür interessiert, ob es ein Risikomanagement gibt und wie es um den Support bestellt ist“, erklärt Peter Weißenborn von Kreditkarte.net.

(Bild: EHI Retail-institut)
Die Menge der Zahlungsmetoden im Online-Handel ist riesig, wie die Erhebung des EHI-Retail-Instituts zeigt. Wer weniger Möglichkeiten anbietet, verliert mögliche Kunden.

Eine allgemeingültige Empfehlung für einen Zahlungsdienstleister lässt sich den Experten zufolge kaum erstellen. „Letztlich muss jeder Shop-Betreiber wissen, was für ihn am besten funktioniert“, so Peter Weißenborn weiter. „Das ist natürlich abhängig von den Gebühren und nicht zuletzt sind die Ansprüche der eigenen Kunden zu berücksichtigen. Ein Grundsatz lautet: Wer bestimmte Zahlungsverfahren nicht anbietet, schadet damit eventuell dem Umsatz.“

Das Portal hat in in seiner Übersicht weitere Hintergründe, unter anderem zum aktuellen Anteil der Zahlungsarten bei Online-Geschäften und zur Sicherheit von Zahlungsdienstleistern zusammengestellt.

Manfred schreibt seit 30 Jahren über Computerthemen aus verschiedenen Blickwinkeln. Das wird aber nie langweilig, denn die Branche entwickelt sich so rasant, dass es immer etwas Neues zu lernen gibt.