Cato Networks sorgt mit eigenem Backbone jetzt auch im deutschen SD-WAN Markt für Wirbel

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Schon 2011 verkündigte der Netscape-Erfinder Marc Andreesen den markigen Slogan „Software is eating the world“. Durch die immer komplexer werdende IT-Infrastruktur, steigt auch die Nachfrage nach neuen Netzwerkstrukturen, die beispielsweise Unternehmensstandorte miteinander vernetzen. Auch hier wird Software eingesetzt, um WAN intelligenter, schneller und günstiger zu machen – genannt Software-Defined WAN.

 Noch vor einigen Jahren wurde für Wide Area Networks (WAN) vor allem auf MPLS (Multi Protocol Label Switching) gesetzt. Der Haken an der Geschichte – diese Netzwerke eignen sich nur bedingt für die mittlerweile omnipräsenten Cloud-Anwendungen. Hier stellt SD-WAN eine günstige und internetbasierte Alternative dar, welche jedoch teilweise Defizite im Bereich Verfügbarkeit und Sicherheit hat. Der Cloud Native Carrier Cato Networks startet hier mit eigenem Backbone in den deutschen Markt und überzeugt mit weit mehr als nur SD-WAN.

Ein starker Player im IT-Channel

Gegründet wurde Cato Networks von Shlomo Kramer, Co Founder von Check Point und Gur Shatz von Imperva Incapsula 2015 in Tel Aviv. Seitdem hat sich das Unternehmen rasch einen Namen gemacht und startet nun auch im deutschen IT-Channel durch.

„Wir sind eine Channel Company, eben ein Channel-getriebenes Unternehmen“, wird Daniel Arabié, Sales Director bei Cato Networks zitiert. Arabié erklärt, dass der Vertrieb dabei grundsätzlich auf vier Säulen basiert.

  1. Regionale Partner im Netzwerk- und SD-WAN-Umfeld
  2. Die Top 25 Systemhäuser
  3. Große und mittelgroße Managed Service Provider
  4. Kleine Agenturen aus dem MPLS-Umfeld

Mit diesem Vertriebsansatz startet Cato Networks in die die DACH-Region und hat hier bereits positive Resonanz aus dem Channel erhalten, welcher es schätz eine sicherere Alternative zu teuren MPLS-Verbindungen zu haben.

Eigener Backbone sorgt für hohe Sicherheit & Verfügbarkeit

Wie immer im Leben sind auch im Bereich der Netzwerksicherheit Licht und Schatten nah beieinander. Während die Tatsache, dass es sich bei SD-WAN um einen internetbasierte Technologie handelt, ein großer Vorteil für Cloud-Anwendungen ist, führt dies gleichzeitig auch zu Herausforderungen. Denn der globale Internetverkehr, der für SD-WAN genutzt wird, liefert häufig nicht die notwendige Performance & Sicherheit.

Cato Networks schafft sich hier mit einem eigenen Cloud-Backbone eine starke Position gegenüber der Konkurrenz. Das Netzwerk- und Sicherheitsunternehmen kann Kunden mit Hosting-on-premise und über 42 Verbindungsknoten weltweit überzeugen und bietet alle Services rund um das Thema Netzwerksicherheit aus einer Hand. Der einheitliche Code sorgt dabei für zusätzliche Flexibilität, da sich Security- und andere Bausteine ganz einfach integrieren lassen.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Einbindung mobiler Devices, diese sind bei herkömmlichen Anbietern oft außen vor. Besonders im asiatischen Raum, wird jedoch schon sehr viel mit mobilen Devices gearbeitet, wodurch sich Cato Networks auch hier einen starken Vorteil gegenüber der Konkurrenz erarbeitet hat.

Somit bleibt es nur noch eine Frage der Zeit, bis Cato Networks den ersten Big Player als Kunden im deutschen Channel präsentiert – die Gespräche laufen laut Arabié bereits.

 

Quelle Titelbild: iStock / anandaBGD

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