Cloud-Service erlaubt Resellern Handel mit Gebrauchtsoftware-Lizenzen

Strategie
Gbrauchtpreisfinder Li-ix (Bild: Li-ix)

Das mandantenfähige Portal für Kauf, Verkauf und Pflege von Softwarelizenzen erlaubt den Online-Handel mit Software-Rechten. Das funktioniert wie in Wertpapier- und Warenbörsen.

Li-ix öffnet seinen Onlinemarktplatz für Lizenzen, der 2014 startete, nun auch Wiederverkäufern von Gebrauchtsoftware. Mit personalisierten Versionen der Website können sie ihren Kunden Softwarenutzungs-Rechte auch online anbieten. Der Anbieter verspricht den Verkäufern rechtssichere, einfache und preiswerte Deals für den Vertrieb von gebrauchten Programmen.

Die Lizenzen werden vor dem Verkauf auf ihre Echtheit geprüft. Die ganze Rechtekette ist bis zum Erstbesitzer einsehbar. Alle Audit-Unterlagen werden für den Käufer zentral archiviert.

Der Service ermittelt den derzeit realistischsten Preis anhand Analyse von Angebot und Nachfrage und informiert den Händler in Realzeit über den derzeitigen Durchschnittspreis – das funktioniert in etwa so wie der Handel an Wertpapierbörsen. Auch der Verkauf läuft in Echtzeit ab: Der Kunde kann die erworbene Berechtigung zur Softwarenutzung sofort verwenden.

Im Angebot sind derzeit unter anderen alle gängigen Microsoft- und Adobe-Lizenzen. Für Käufer und Verkäufer bleibt es bei einem einzigen Vertragspartner. Li-ix verspricht, dass sich so überschüssige Lizenzen schnell zu Geld machen lassen – dabei sind beliebige Lizenzvolumen handelbar, vom einen Microsoft-Word zu viel bis zu hunderten von Adobe-Acrobat-Lizenzen.

Schulung sei keine notwendig, beteuert der Anbieter, die Bedienung erkläre sich von selbst.

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