HP Gen9 Server heben ab

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HP beschleunigt mit der neunten Generation der Proliant Server nicht nur die Server selbst, sondern auch die unterstützte Storage mithilfe der Smart Storage Lösungen.

HP bringt mit den neuen HP ProLiant Gen9 Servern, die auf den Intel Xeon Prozessoren basieren, einen wirklichen Systemwechsel mit universellen Storage, was einen signifikanten Fortschritt darstellt. Die neuen Server der Generation 9 bieten bis zu 70 Prozent mehr Leistung und die Energieeffizienz ist um bis zu 36 Prozent höher.

Mit storage-zentrischen Anwendungen sollen Flaschenhälse beseitigt und die Leistung verbessert werden. Die HP Smart Storage Lösungen für ProLiant Gen9 sind eine Produktfamilie mit den HP Smart Array Controllers, HP Smart Host Bus Adapters, HP Dynamic Smart Array und dem HP Smart Storage Administrator.

Die HP Smart Array Controllers sollen die Zuverlässigkeit von SCSI mit der Leistung einer seriellen Architektur verbinden. Besonders geeignet sind sie für Unternehmen, die auf Direct Attached Storage setzen. Sie unterstützen mehr als 576 TB Storage.

Die HP Smart Host Bus Adapters (HBAs) bieten SAS Konnektivität für Direct Attached Storage,
shared Storage und tape drives für HP ProLiant Servers mit Hadoop, Database Availability
Group und VMware vSAN.

Das HP Dynamic Smart Array gewährleistet eine embedded SATA RAID Lö-sung für HP ProLiant Gen9 Server. Das gemeinsame Metadaten-Format für die Laufwerke erlaubt es, Disks von einer Dynamic
Smart Array zu einem anderen Smart Array oder einem Smart Host Bus Adapter zu migrieren.

Der HP Smart Storage Administrator ist ein Werkzeug für komplexe Konfigurationsaufgabenmit graphischer Oberfläche, Command Line Interface, oder Scripting.

Für dedizierte Aufgaben soll es spezielle Maschinen geben. Mit Moonshot hat HP bereits System on a Chip eingeführt. Jetzt soll es eine Kombination aus System on a Chip, Photonik und Universellem Speicher (Memristoren) geben.

HP CEO Meg Whitman sieht darin das konsequente Ergebnis der von ihr initiierten Forschungsanstrengungen: „The Machine ist ein Konzept zur Neuerfindung von Compute. Memristoren und Photonik werden in Server integriert. Dieses Jahr gibt es die zweite Welle der Innovation, im nächsten Jahr die dritte. The Machine wird disruptiv, ich habe auf eine Gruppe von Forschungsteams gewettet. Wir werden unsere Hardware differenzieren.“

HP Compute ist ein ganzheitliche Ansatz: Dort müssen Server, Software, Storage und Netzwerk zusammenwirken. Der Software Layer ist entscheidend und wird immer wichtiger.

HP Gen 9 bringt Cloud System und HP Helion, es wird software-definiert. Es wird stärker der Service Aspekt verfolgt werden. „Wir setzen klar auf Open Stack“, erklärt Stefan Weber, Strategic Sales Consultant bei HP. „150 Innovationen sind in Gen8 eingeführt worden, darauf bauen wir auf. Der Kunde kann die Technologien einsetzen, die er benötigt.“

Die schrittweise Markeinführung brachte zunächst Anfang September die klassischen Server, die Modelle ProLiant D160, DL 180, DL 360 und DL 380. Kürzlich sind außerdem mit den Modellen m400 und m800 zwei neue ARM-basierte Server dazu gekommen. Der m800 ist der erste ARM-basierten Server mit 64 Bit für hohe Unternehmensanforderungen.

HP unterstützt jetzt schnellere Storage Controller und zwar die12 GB/s Smart Array Controller. Die Standard Architektur beruht auf HP Restful API (Open Stack) mit Rest Interface für HP OneView und Helion. „Wir sprechen nativ REST und können Management Prozessoren ansprechen. Die Service Provider wollen eigene Skripts ansprechen, deswegen legen wir die Schnittstelle offen“, betont Weber. Es wird ein konsistenter Ansatz für HP Helion und OneView verfolgt.

„UEFI ist Nachfolger eines klassischen BIOS, wir unterstützen Klasse 2, die Markreife ist erreicht“, so Weber. Dies erlaubt es Platten mit größer als 2,2 TB anzusprechen, Ipv6 Pixi-Boot wird unterstützt.

Das HP iLO Federation Management erlaubt das Management verschiedener Server über das iLO Web Interface. „Dies bringt auch etwas für Kunden, die nur fünf Server haben, kann aber auch tausende ansprechen“, erklärt Weber. Nach außen ist nur ein Server sichtbar, das verbessert die Sicherheit.

Eine intelligente Provisionierung für single-click SAN ist eingebaut. Jeder Gen9-Server enthält eine kostenlose Lizenz für HP vSAN. Auch der DDR4-Speicher wird eingeführt für Gen9. Die HP-Systeme liegen am oberen Ende der Intel Vorgaben: „Wir vereinfachen die DIMMs. Es gibt nur noch zwei Memory Typen, was eine einfachere Bevorratung für den Channel erlaubt.“ Der konventionelle und DDR Speicher wachsen zusammen. Flash und DIMM können auf einem Modul kombiniert werden.

Der Energieverbrauch ist optimiert mit einer möglichen Betriebstemperatur bis 35 Grad statt bisher 25 Grad. Mit den neuen AshRAE A3 und A4 Standard sind theoretisch bis zu 45 Grad möglich. In der Praxis wird die Betriebstemperatur ein bis zwei Grad höher als bisher sein.

Die Gen9-Server verwenden nur noch ein Motherboard, was Kosten reduziert und weniger Tests notwendig macht. Eine flexible Erweiterung ist möglich. Die
Location Discovery ist jetzt optional und muss nicht bezahlt werden, wenn sie unnötig ist. Die sind Netzteile 25 Prozent kleiner und effizienter und die Netzwerk-Karten jetzt standardmäßig onBoard. Zudem gibt es jetzt mehr Steckplätze im Board.

Die Managementsoftware HP OneView ist erweitert und unterstützt jetzt auch Server der Serie HP ProLiant DL. HP OneView integriert Serverprofile mit der Provisionierung von Storage aus Speicherlaufwerken, Direct-Attach-Speichern und Speichernetzwerken (SAN). Verbesserte Netzwerkfunktionen mit HP Virtual Connect umfassen HP FlexFabric und Fibre Channel. Zudem ist HP OneView kompatibel mit VMware vCenter, Microsoft System Center und Red Hat Enterprise Virtualization. Zusammen mit den konvergenten Managementfunktionen, die im Laufe des Jahres hinzukommen, beschleunigt HP OneView die Bereitstellung von IT-Services und Infrastruktur um das bis zu 66fache.