HP setzt auf HANA

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HP will die strategische Partnerschaft mit SAP intensivieren und seine Kunden zum Umstieg von Oracle Datenbanken auf HANA motivieren.

Die Kooperation zwischen SAP und HP besteht schon lange, jetzt soll sie aber auf eine neue Ebene gehoben werden. Gleichzeitig bietet sich dadurch für HP eine Chance, dem einst engen Partner Oracle am Zeug zu flicken. Das Verhältnis zwischen HP und Oracle ist seit dem Wechsel von Mark Hurd vergiftet.

Mark Payne, VP Business Critical Systems EMEA bei HP, berichtet: „2012 haben wir das Potenzial von HANA erkannt, es ist massiv disruptiv. SAP hat mit HANA ein System geschafft, das die Fähigkeiten der Hardware-Hersteller übersteigt, auch die unsrigen“.

Aber HP setze auf Innovation und offene Standards und führt deshalb HP Appsystems für SAP HANA ein, die auf proLiant und missionskritischen Servern läuft. Das HP AppSystem For Virtualized HANA (vHANA) etwa fußt auf dem HP ProLiant DL980 G7 server mit 1 TB RAM. Auch die SAP HANA Enterprise Cloud wird von HP unterstützt. Die auf SAP HANA basierenden HP Appliances sollen die SAP Real-Time Data Platform (RTDP) unterstützen. Die PREMA Architektur gewährleistet Hochverfügbarkeit. Backup und Replizierung erlaubt die HANA System Replication powered by HP Serviceguard Clusters.

„Wir setzen intern HANA ein und immer weniger Oracle. 90 Prozent meiner Kundenbasis läuft auf Oracle. Wir haben mit 1000 Kunden gesprochen und es gibt eine Bereitschaft zum Wechsel,“ berichtet Payne. Es gebe ein großes Vertrauen in die gemeinsame Technologie von SAP und HP. Die Moonshot Server bringen erhebliche Verbesserungen und sind bis zu 80 Prozent günstiger. Um die Reseller dabei einzubinden, sind HP SAP Wedding Events geplant und es gibt von HP ein exklusives Partner Incentive für SAP HANA.

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