Microsoft betont Verpflichtung zu Partnern

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Der neue Microsoft-Channel-Chef Phil Sorgen hat sich in einer Video-Botschaft erstmals an die Partner gewandt und schwört sie auf die neue Firmenstrategie ein.

Phil Sorgen, der im August den Posten als Corporate Vice President, Worldwide Partner Group bei Microsoft übernommen hat, betont in einer aktuellen Videobotschaft, dass die Strategie, auf Geräte und Dienstleistungen zu setzen, für die Partner vorteilhaft sei. Es gebe keinen Zweifel, dass Cloud, Social, Mobility und Big Data für die Branche spannend seien. Die Grundlage des Microsoft Erfolges liege in Geräten und Dienstleistungen.

Die Kunden setzen zunehmend auf die Cloud und kein Unternehmen sei dort besser positioniert als Microsoft. Dadurch ergeben sich Herausforderungen und Chancen. Die Umwandlung des Geschäftsmodells zur Cloud sei keine einfache Aufgabe. Investitionen seien notwendig, aber Marktforscher hätten nachgewiesen, dass Partner die auf die Cloud setzen, mehr als doppelt so schnell wachsen als andere, die bei on-Premise bleiben.

Eine vor Sorgens Prioritäten ist der gemeinsame Erfolg in der Cloud. Microsofts Forschungsanstrengungen seien führend in der Branche und es gebe großzügige Verkaufsunterstützung.

Eine weitere Priorität besteht darin, Partnern das Geschäft mit Microsoft zu erleichtern und einfacher zu machen. Schließlich komme es darauf an, die Geschäftskontinuität in der Partnergruppe sicherzustellen. Das Partnerprogramm soll nur in gewissen Bereichen angepasst werden. Die Welt sei nicht dabei, sich zu wandeln, sie habe sich bereits gewandelt. Die Denkmuster müssten sich daher ebenso verändern.

Sorgens Versicherungen mögen gut gemeint sein, aber es gibt Befürchtungen, dass die Strategie der Geräte und Dienstleistungen zu mehr Channel-Konflikten führt. Diese Besorgnis hat sich in der Channel-Konflikt Studie von The 2112 Group niedergeschlagen, bei der Microsoft schlechte Noten erhielt.

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