SDN ist eine Riesenchance

NewsRetailStrategie

Juniper Networks ist offen für neue Partner, vor allem im Commercial Segment und setzt auf software-definierte Netzwerke (SDN).

Juniper Networks hat sein Partnerpro-gramm vereinfacht. Anthony Webb, VP Partners EMEA bei Juniper Networks, erklärt: „In unserem Partner Programm sind 12.000 Partner weltweit organisiert, davon 6.000 in EMEA.” Es gibt die drei Stufen Elite, Select und Reseller. Das Programm ist vereinfacht worden und bietet Rabatte und Marketing Development Funds (MDF). „Viele Partner wollen nicht alles machen, deshalb gibt es Module und ein Services Pro-gramm.“ Es gibt für Cloud, Security und Wireless einen Fokus.

„70 Prozent unserer Händler wollen das gesamte Portfolio verkaufen, und im Enterprise cross-selling und up-selling Chancen nutzen“, so Webb. Die Partner haben die Flexibilität und müssen wählen. Einige Partner sehen Chancen im Enterprise Space, die Service Provider kennen das Netzwerk. „In der SDN (software-definierte Netzwerke) Transition liegt eine riesige Chance“, betont Webb. Juniper ist an neuen Partnern interessiert. „Wir haben gelernt, dass es nicht zu viele Händler geben darf, aber es gibt Chancen.“

Vor drei Jahren hat Juniper das Commercial Business geschaffen, vorher waren nur Service Provider und Enterprise im Fokus. Der Commercial Bereich wächst stark. Hier werden die Reseller über Distributoren betreut. „Wir arbeiten stärker mit Distributoren. Commercial wächst bei uns um 15 bis 20 Prozent.“
Die Distributoren will Juniper stabil halten. „Im nächsten Jahr werden wir wahrscheinlich mehr in Distributoren investieren.

Die strategischen Partnerschaften laufen laut Webb sehr gut, vor allem bei Virtualisierung und SDN: „Wir holen Marktanteile. Wir unterstützen solide Partner und sind sorgfältig im Ausbau des Portfolios.“ Mehrwerte sieht Webb bei Sicherheit und Wireless. Wireless wird immer stärker genutzt.

Der Security Markt verändert sich ständig. Es gibt neue Sicherheits-Produkte. Juniper legt einen Schwerpunkt darauf, Angreifer zu identifizieren und die Frage, woher die Attacken kommen, zu klären. „Wir veröffentlichen und teilen die Informationen. Wir können die Geräte und nicht nur die IP Adressen identifizieren“

Die Sicherheit wird vom Standpunkt aus angegangen, dass die Unternehmen attackiert werden. Die proaktive Verteidigung soll dafür sorgen, dass die Angreifer ihre Zeit verschwenden und entnervt aufgeben. „Die IT-Sicherheit ist nicht statisch und wir müssen flexibel sein.“

Lesen Sie auch :