HP OneView soll Management vereinfachen

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HP bringt mit OneView eine von Grund auf neu entwickelte Infrastruktur-Management-Software, die mittelfristig die bisherigen Management-Werkzeuge ablösen soll.

HP definiert das Rechenzentrum neu: Die Verwaltung-Software OneView vereinfacht und beschleunigt das Management von Converged-Infrastructure-Umgebungen. Sie bietet IT-Administratoren eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche und intelligente Werkzeuge, mit denen sich gängige Verwaltungsaufgaben automatisieren lassen. Abläufe wie das Bereitstellen von IT-Ressourcen, Updates, Migrationen oder das Beseitigen von Fehlern dauern mit HP OneView nicht mehr Tage oder Stunden, sondern nur noch Minuten. Ein virtuelles Local-Area-Network (vLAN) lässt sich etwa per OneView in vier Schritten bzw. 30 Sekunden abbauen – beim Einsatz herkömmlicher Werkzeuge erfordert derselbe Prozess 480 Einzelschritte und dauert zwei Stunden.

Zudem lassen sich mit HP OneView Workloads bis zu fünfmal schneller migrieren als auf herkömmliche Art und Weise per Hand, Server bis zu neunmal schneller und Netzwerk-Konfigurationen bis zu 24 mal schneller vornehmen. HP OneView bietet eine Dashboard-Ansicht, die das ganze Rechenzentrum auf einen Blick zeigt. Das Dashboard zeigt übersichtliche Informationen zu allen Geräten im Rechenzentrum, seien es 16 oder 640.

Weiter gibt es eine Smart-Search-Funktion, mit der Administratoren Systeminformationen innerhalb von Millisekunden finden können, statt sie minutenlang in Online- und Offline-Akten suchen zu müssen. MapView ist eine Funktion zur Darstellung von Komponenten-Abhängigkeiten in Netzplänen. MapView zeigt Beziehungen und Verbindungen zwischen Komponenten sowie deren Status an. Mit der Template-Funktion von HP OneView können Administratoren Konfigurationsvorlagen erstellen und wiederverwenden, um bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen Arbeit und Zeit zu sparen. Der Activity Feed ähnelt der “Timeline” von Social-Media-Websites und zeigt Chat-Nachrichten von Benutzern, Aufgaben-Beschreibungen, Hardware-Alarme und Administrationshinweise in einer einzigen Ansicht.

HPs Technology Services unterstützen den Übergang von bereits vorhandenen Werkzeugen für das Management von HP-Infrastrukturen – etwa HP Insight Control oder HP Virtual Connect Enterprise Manager – zu HP OneView. „Auf Sicht werden die bisherigen Tools von OneView verdrängt. Bis es so weit ist, werden die vorhandenen Lösungen aber weiter unterstützt,“ berichtet Michael Garri, Presales Manager Converged Server bei HP. Der Fachhandel wird in einer Roadshow im Oktober und November auf die neue Lösung vorbereitet.

Mit jeder HP OneView-Lizenz erhalten Kunden Software- und Technik-Support-Updates für drei Jahre. Wer sich Unterstützung für einen längeren Zeitraum sichern will, kann HP Care Packs mit Support-Laufzeiten von vier oder fünf Jahre erwerben.

HP OneView wird Anfang November bei HP und HPs Channel-Partnern erhältlich sein. Finanzierungsangebote für die neue Software sind verfügbar bei HP Financial Services.
Eine Einzel-Lizenz pro Server einschließlich technischem Support und Upgrades kostet ab 680 Euro (in Verbindung mit einem HP ProLiant-Server). Eine Stand-Alone Software-Lizenz pro Server kostet ohne Hardware 1070 Euro.

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