Computacenter durch Langzeitverträge belastet

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Computacenter hat den Gewinn leicht gesteigert. In Deutschland bleibt der britische Systemintegrator aber unter Druck.

Mike Norris, Chief Executive of Computacenter plc, sieht das Geschäft seines Unternehmens auf einem sehr guten Weg. Er sprach davon, dass die Leistung der Gruppe eine der besten aller Zeiten wäre, wenn es keine Probleme in Deutschland und Frankreich gäbe.

Die Computacenter plc. hat im ersten Halbjahr 2013 einen bereinigten Gewinn vor Steuern von 26,2 Millionen Britischen Pfund erzielt. Das ist ein Anstieg von 1,9 Prozent im Verhältnis zu den im Vorjahreszeitraum erzielten 25,8 Millionen Britischen Pfund. Der Gruppen-Umsatz blieb mit 1,43 Milliarden Britischen Pfund im Verhältnis zu 1,42 Milliarden Britischen Pfund im 1. Halbjahr 2012 auf Vorjahresniveau. Dabei ging in den ersten sechs Monaten der Produktumsatz um 4 Prozent bei konstanten Wechselkursen zurück, was auch auf Herausforderungen im französischen Produktgeschäft zurückzuführen ist. Hingegen stieg der Serviceumsatz im gleichen Zeitraum um 3 Prozent bei konstanten Wechselkursen.

In Deutschland ist das Ergebnis weiterhin durch drei Serviceverträge beeinflusst, die über ihre gesamte Laufzeit hinweg den hiesigen Gewinn belasten werden. Nach Bereinigung der Ergebnisse 2013 und 2012 um die drei Verträge, stieg die Profitabilität des Deutschland-Segments insgesamt um 31 Prozent auf 11,4 Millionen Euro. Im 1. Halbjahr 2012 waren es noch 8,7 Millionen Euro. Gleichzeitig ging der Gesamtumsatz bei konstanten Wechselkursen leicht um 1,3 Prozent zurück. Computacenter konnte im 2. Quartal aber eine besonders positive Entwicklung im Produktgeschäft verzeichnen – der Umsatz stieg um 15 Prozent im Verhältnis zu Vorjahreszeitraum.

„Noch können wir nicht sagen, ob es nur ein starkes Produktquartal oder ein nachhaltiger Ausbau unseres Geschäftes war“, so Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung von Computacenter in Deutschland. „Wir sind mit der Entwicklung aber durchaus zufrieden. Wenn man unsere drei kritischen Serviceverträge und Frankreich außen vor lässt, dann hat die Computacenter-Gruppe eines seiner besten 1. Halbjahre gehabt – und das in einer Zeit in der wir unsere Organisation und die Erbringungsprozesse auf europäischer Ebene zusammengefasst haben.“

 

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