IBM schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub

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IBM verlangt von seinen Angestellten im Hardware-Bereich in den USA, eine Woche Urlaub zu reduzierten Bezügen anzutreten.

Die Mehrheit der Angestellten des IBM Bereiches Systems and Technology Group in den USA muss am 24. Oder 31. August zwangsweise eine Woche Urlaub antreten, wie Unternehmenssprecher Jay Cadmus gegenüber der Wirtschaftsagentur Bloomberg bestätigte. Der Hersteller reagiert damit auf sinkende Nachfrage vor allem bei Servern. Wie Cadmus sagte, ist es nicht das erste Mal, dass IBM seine Angestellten zu reduzierten Bezügen in den Urlaub schickt.

Ein Sprecher der US-Gewerkschaft Alliance@IBM kommentierte, IBM bestrafe seine Angestellten. An der Konzernspitze werde aber nichts gestrichen. Big Blue hat außerdem allein im letzten Quartal 3,6 Milliarden Dollar in Aktienrückkäufe investiert. IBM war wegen eines Verkaufs der Server-Sparte vor einigen Monaten in Gesprächen mit Lenovo. Diese wurden aber ergebnislos abgebrochen.

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