HP setzt auf Converged Storage

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HP hat zuletzt im Storage Bereich erheblich Marktanteile verloren. Eine Produkttransformation und die Hinwendung zu Converged Storage soll die Wende bringen.

Keine guten Nachrichten melden die Marktforscher für die Storage-Produkte von HP. Laut den Analysten von IDC musste HP im ersten Quartal 2013 bei externen Disk Storage Systemen einen Umsatzeinbruch von 17,5 Prozent hinnehmen.

„Wir haben eine Produkttransformation und deshalb negatives Wachstum“, erklärt Guido Kersten, Director HP Storage Deutschland. Lieber spricht er über erfreulichere Aspekte: „Mit neuen Themen für HP Converged Storage haben wir plus 48 Prozent erzielt. 82 Prozent Wachstum gab es bei 3Par Store Serv und bei StoreOnce plus 50 Prozent. In Deutschland lag das Wachstum über den weltweiten Zahlen.“

HP setzt auf polymorpes Design, das flash-optimiert ist und den Weg zum Software-Definierten Netzwerk (SDN) eröffnen soll. Die Herausforderung im Storage-Umfeld sei die heutige fragmentierte Komplexität. Die Architekturen sind 10 bis 15 Jahre alt. „Von den gewachsenen Strukturen muss man wegkommen“, fordert Kersten.

Das Portfolio soll durch converged Storage vereinfacht werden. Dies ermöglicht eine Architektur vom Einstieg bis zum High End. Flash wird zum Primärspeicher für Virtualisierung und Software as a Service (SaaS). Waren früher Millisekunden Antwortzeit üblich, sind es jetzt mit Flash Mikro-Sekunden.

Allerdings muss man mit Flash Speicher sorgsam umgehen und es gibt neue Anforderungen an Architekturen. Der Controller darf nicht zum Flaschenhals werden. Die Daten müssen verdichtet werden,, damit es keine unnützen Schreibvorgänge gibt.

Das System 3PAR Store Serv eliminiert Speichersilos mit polymorper Einfachheit und einer 3PAR Asic Architektur. Das neue Speichersystem 3PAR StoreServ 7450 basiert rein auf Flash und bietet einen fünfmal bessere Applikationsperformance. Hardware-basierte Innovationen reduzieren die erforderlichen Kapazitäten um 50 Prozent. Es ist gelungen, die Performance Werte zu optimieren und die Flash Lebenslaufzeit zu verlängern. Vier Kontroller Systeme können über das Rechenzentrum gespiegelt werden. „Wir können Loops verteilen und die Bandbreite besser nutzen sowie während der Laufzeit Daten mit Peer Motion bewegen, das kann kein anderer Hersteller am Markt“, gibt sich Kersten selbstbewusst. HP 3PAR StoreServ 7450 führt mehr als 550.000 Input/Output-Vorgänge pro Sekunde durch, hat einen Durchsatz von 5,2 GB pro Sekunde und erreicht dabei eine Latenzzeit von unter 0,6 Millisekunden.

Das Management erfolgt mit Open Stack und das Monitoring ist  mit Android Smartphone möglich. Altsysteme können über offene APIs einbezogen werden, so kann man auch Hardware anderer Hersteller einbeziehen. HP sieht sich als Marktführer mit geringeren Kosten und Platzbedarf gegenüber dem Wettbewerb. „Wir bieten Enterprise Funktionalitäten zum Midrange Preis und decken die gesamte Palette mit einer Architektur ab. Wir reißen Mauern ein“, betont Kersten.

 

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