In-Memory vor dem Durchbruch

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In-Memory Computing setzt sich allmählich durch. In drei Jahren sollen damit Milliardenumsätze gemacht werden.

In-Memory Computing Systeme wie SAP HANA oder Oracle Exadata sollen den Datenbank-Markt revolutionieren. Die Marktforscher von Gartner sehen durch den Preisverfall bei Halbleitern und die zunehmend ausgereiften Anwendungsinfrastrukturtechnologien den Weg für In-Memory in den Massenmarkt geebnet. Ein Teilbereich, der In-Memory Data Grid (IMDG) Markt, soll bis 2016 Umsätze von einer Milliarde Dollar generieren.

Bisher konnten sich nur technologisch fortschrittliche Unternehmen aus Branchen wie Finanz, Telekommunikation und Militär die hohen Kosten und Komplexität von In-Memory leisten. Durch die wesentlich beschleunigten Abfragemöglichkeiten haben sich diese Firmen aber auch einen echten Wettbewerbsvorteil verschafft.

Gartner sieht eine sehr rasche Akzeptanz für In-Memory. Waren es 2012 noch weniger als zehn Prozent der mittleren und großen Unternehmen, die diese Technologie einsetzten, soll diese Zahl bis 2015 auf 35 Prozent ansteigen.

Derzeit ist der Markt stark zersplittert. Über 50 Software-Hersteller bieten In-Memory-Lösungen an. Gartner erwartet hier eine Marktkonsolidierung. Viele kleine Anbieter werden von großen aufgekauft werden.

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