Soziale Medien schlagen oft fehl

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Die Einführung von sozialen Medien in Unternehmen ist derzeit angesagt. Die Resultate sind aber sehr häufig ernüchternd.

Eine Erfolgswahrscheinlichkeit von gerade einmal zehn Prozent bescheinigen die Analysten von Gartner der Einführung von sozialen Medien in Unternehmen. Hauptgrund für diese desaströse Bilanz ist eine „Provide and Pray“ Strategie ohne klare Ziele. Anthony Bradley, Group Vice President bei Gartner, erklärt: „Die „Provide and Pray“ Methode stellt den Zugang zu sozialen Kollaborationstechnologien bereit und betet dann, dass sich daraus etwas Gutes ergeben wird, wie die Bildung einer sozialen Gemeinschaft oder Geschäftsmehrwert durch Partizipierung.“

Gartner hat die Einführung von sozialen Medien in mehr als tausend Unternehmen untersucht und dabei wiederkehrende Muster entdeckt. Die meisten sehen Kollaboration als reines Plattform-Problem und vergessen, eine Geschäftsstrategie zu definieren oder auf ein gewünschtes Ergebnis hinzuarbeiten.

Um bessere Erfolge zu erzielen, empfehlen die Analysten eine klare Zieldefinition mit fünf Prioritäten: Magnetismus für die Teilnehmer, eine anziehende Gemeinschaft, organisatorischer Mehrwert, geringe Risiken und die Förderung von Evolution.

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