HP bringt neue Unix-Server

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HP erweitert seine Integrity-Plattform um neue Systeme mit Intels Itanium-Prozessor der 9500er Reihe. Außerdem aktualisiert wird das Betriebssystem HP-UX.

HP straft Oracle Lügen. Die Ellison-Company hatte behauptet, HPs Itanium Server würden nicht mehr weiterentwickelt. Nun bringt HP Neuerungen für die Integrity-Plattform. Dazu gehören der HP Superdome 2, neue Server Blades sowie ein Einstiegsserver für Filialen. Die Integrity-Server mit den neuen Itanium-Prozessoren verfügen über Niedrigspannungs-Speicherbausteine. Sie bieten dreimal so viel Rechenleistung wie die Vorgänger und verbrauchen 21 Prozent weniger Strom. Unternehmen können dadurch laut HP ihre Gesamtbetriebskosten um 33 Prozent senken. Neue Features wie elektrisch isolierte, harte Partitionen oder eine integrierte Engine zur Fehlerbehebung sorgen zudem für mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit. Diese Weiterentwicklungen werden künftig auch für x86-Systeme verfügbar werden.

Der neue HP Superdome 2 ist mit doppelt so vielen Prozessorkernen leistungsfähiger und besser skalierbar als sein Vorgänger. Das System verfügt über eine eingebaute Engine zur proaktiven Fehlererkennung, -bewertung und -behebung.

HPs neue Server Blades verfügen jetzt erstmals über elektrisch isolierte, harte Partitionen. Mit harter Partitionierung lassen sich Workloads trennen ohne die Datenintegrität zu beeinträchtigen. ußerdem sind in den Systemen neue Niedrig-Spannungs-Speicherbausteine verbaut (Dual In-Line Memory Modules, DIMMS).

Zu den neuen Server Blades gehören der neue HP Integrity BL860c i4, der sich auf zwei Sockel skalieren lässt; der neue HP Integrity BL870c i4 mit Konfigurationen für bis zu vier Sockeln sowie der neue HP Integrity BL890c i4 mit bis zu acht Sockeln. Der neue, energieeffiziente Einstiegsserver HP Integrity rx2800 i4 mit ENERGY STAR-Zertifikat rundet das Server-Portfolio ab. Die ersten neuen Integrity-Systeme werden weltweit ab Dezember verfügbar sein, darunter die neuen Superdome-2-Server-Blades. Die Preise beginnen bei 6.381 Euro je Blade.

Das verbesserte Betriebssystem HP-UX 11iv3 bietet eine neue Common-Log-Datei, die Bedrohungen bis zu zehnmal schneller erkennt als vorherige Versionen. Das neue Analyse-Werkzeug des HP Capacity Advisor trägt dazu bei, die Effizienz der Servernutzung zu erhöhen. Außerdem verwaltet HP-UX doppelt so hohe Workloads innerhalb eines Rechenzentrums wie die Vorgängerversionen und unterstützt bis zu 256 Prozessorkerne pro Server.

Zusätzlich zur neuen Hard- und Software führt HP auch neue Services ein: Im „HP Platform Advisory Workshop“ unterstützen HP-Experten Unternehmen dabei, IT-Umgebungen zu planen und den Umstieg von alten Servern auf HP-Integrity-Systeme vorzubereiten. Ebenfalls neu ist der verbesserte TCO Calculator. Mit dem Werkzeug können Interessenten berechnen, wie sie ihre Gesamtbetriebskosten möglichst niedrig halten können: mit einer bestehenden Infrastruktur oder durch den Umstieg auf neue HP-Integrity-Systeme. Neue, Finanzierungs-, Leasing- und Inzahlungnahme-Optionen der HP Financial Services runden das Serviceangebot ab.

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