Wireless verursacht Probleme

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Die Herausforderungen durch die höheren Anforderungen durch große Zahl drahtloser Geräte kann die mobile Strategie von Unternehmen behindern.

Der Anwender hat heute den Anspruch, mit jedem Gerät überall online zu sein und zwei bis drei Geräte pro Person sind mittlerweile normal. Aber die Wireless Netzwerke können den Zusatz Traffic durch mobile Geräte nicht bewältigen, erklärt Paul DeBeasi, Research VP bei Gartner.

Das Netzwerk ist auf solche Lasten nicht vorbereitet, die Strukturen sind nicht auf missionskritische Anwendungen ausgelegt. Zwei Milliarden mobile Geräte werden bis 2014 erwartet, überwiegend werden sie über Wi-Fi synchronisiert. Die Anwender erwarten jetzt schnellen Wi-Fi Zugang. Die Realität in den Unternehmen sieht aber so aus, dass WLAN oft in Konferenzräumen installiert ist und nicht ausgelegt ist für Voice und Video mit hohem Durchsatz. Die installierten WLANs beruhen auf dem 802.11g Standard.

Es gibt wenig ausgebildetes Personal für Wi-Fi und keine Sichtbarkeit bei Problemen, auch wenig geeignete Tools zur Verwaltung. Der Zugang wird nicht richtig geregelt, die Triage bei Problemen funktioniert nicht. Die Bandbreiten hängen von Entfernung und Batterieladung ab, Latenzzeiten beeinflussen die Echt-Zeit-Kommunikation.

Als Abhilfen für die Probleme mit WLAN schlägt DeBeasi vor: Eine genaue Übersicht über das Gebäude verschaffen, Signalstärken feststellen, Interferenz durch Bluetooth prüfen. Richtige Kapazitätsplanung ist entscheidend. Die Wireless Quality of Service kann durch die Architektur der Produkte beeinflusst werden. Das Gäste Netzwerk sollte man vom BYOD WLAN trennen. Eine korrekte Platzierung der Sensoren iast wichtig, um das Spektrum zu überwachen. Am besten 3 x 3 MIMO mit drei spatial Streams ausrollen, je mehr Transmitter, desto besser. Ein Update auf 802.11n (4 x4 MIMO) verbessert den Durchsatz. Die Beamforming Technologie kann helfen, es gibt derzeit drei Typen, dies wird demnächst in den Wireless Standard einfließen.

Ein Embedded Spectrum Management mit Analyse ist von Vorteil. Kontrolle und Management sollte in die Access Points eingebaut sein, neu in 802.11n. Die Verantwortlichen sollten Triage und Diagnose Prozesse einführen, um Probleme festzustellen und zu beseitigen.

Das Wireless Wide Area Network (WWAN) ist vor allem für Handy-Probleme geeignet, es gibt je nach Anbieter verschiedene Methoden, um das Signal in Gebäuden zu verbessern. LTE wird langsam ausgerollt. Es ist sinnvoll, WAN Optimierungs Technologie einsetzen (z.B. Citrix, Cisco, F5), dies kann die Bandbreitenprobleme erheblich reduzieren.

Schließlich sollten Unternehmen Governance Prozesse umsetzen: „Denken sie an Mobilgeräte, bevor sie Wireless Entscheidungen treffen,“, warnt DeBeasi. Ein Gesamtüberblick wichtig, um Konsequenzen richtig einzuschätzen. So lautet die Alternative etwa lokaler Speicher (hohe Sicherheitsrisiken) oder alles auf den Server (Bandbreiten werden belastet). Der Identität Zugang muss das Gerät berücksichtigen, von dem auf Infos zugegriffen wird. DeBeasi gibt die Empfehlung: „Bauen Sie eine mobile Architektur und beziehen Sie viele Abteilungen ein.“ Es kommt darauf an, organisatorische Silos vermeiden, die richtigen Tools einzusetzen und Personal auszubilden. Das Unternehmen muss End to End Service Delivery gewährleisten.

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