Digitale Identitäten im Visier

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2012 werden neue Internet-Bedrohungen heraufziehen. Vor allem die digitalen Identitäten sind bedroht.

Die Verbreitung sozialer Netzwerke verändert die Gefährdungslage. Facebook hat darauf reagiert und kooperiert jetzt mit dem Sicherheits-Spezialisten Websense. Für Michael Rudrich, Regional Director Central Europe von Websense, ist das naturgemäß erfreulich: „Unsere Threat Seeker Technologie ist jetzt in Facebook integriert. Das ist ein Riesenvorteil für unsere Partner.“ Innerhalb der ThreatSeeker-Cloud wird der Web-Inhalt in Echtzeit von der propietären Avanced-Classification-Engine-Technologie (ACE) von Websense analysiert. Datenverlust und eine Infektion mit Schadsoftware werden verhindert, indem die Online-Bedrohungen und Inhalte identifiziert werden.
Rudrich rechnet für 2012 mit einer Reihe neuer Cyber-Attacken: Dazu gehört, dass Digitale Identität für Cyber-Kriminelle wertvoller wird als Kreditkartendaten. In Foren wird es bald einen regen Handel mit persönlichen Informationen geben. Die sozialen Netzwerke basieren allesamt auf Vertrauen in die eigenen Kontakte. Mit einem gestohlenen Login gelangen die Datendiebe an vertrauliche Daten und können diese missbrauchen. Die größte Gefahr droht von einem Konglomerat aus Social-Media-Bekanntschaften, der Nutzung mobiler Geräte und Cloud-Diensten. Die Zahl der Angriffe auf Smartphones und Tablets wird wahrscheinlich stark ansteigen. Verschlüsselter Datenverkehr bereitet der Unternehmens-IT zunehmend Kopfzerbrechen. Die Angreifer werden gerissener und tarnen sich besser.
Mit dem hauseigenen Angebot Triton glaubt Rudrich allen diesen Herausforderungen gewachsen zu sein. Zuletzt sind Funktionen für die Kontrolle für soziale Medien und dynamischer DNS-Schutz ausgebaut worden. In Zukunft zu erwarten ist bessere Unterstützung sozialer Netzwerke und mobiler Geräte.
Speziell für den Channel will Websense im laufenden Jahr die Ausbildung seiner Partner verbessern, vor allem in Zusammenarbeit mit dem Distributor Computerlinks. Die Triton Talk Initiative soll mit 20 Terminen in zwölf Städten eine Plattform für die Partner werden.

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