Oracle will Partnern höhere Rabatte einräumen

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Judson Althoff, Senior Vice President Worldwide Alliances and Channels and Embedded Sales bei Oracle

Oracle hat zum Start des Fiskaljahres 2012 einige Neuerungen im Partnerprogramm angekündigt. Bei Verkäufen von Servern und Storage sollen die Partner höhere Margen erhalten.

Mehr Spezialisierungen soll es geben und einfacher werden, das Oracle Partner Network (OPN). Das ist die Kernbotschaft, die Judson Althoff, Senior Vice President Worldwide Alliances and Channels and Embedded Sales bei Oracle, den Fachhändlern näher bringen will. Er gibt zu, dass es mit der Integration von Sun Microsystems noch einige Schwierigkeiten gibt. Der Supply Chain funktioniert noch nicht so wie er sollte und die Margen im Hardware-Geschäft sind für die Partner niedriger als bei der Konkurrenz. Neue Programme und Initiativen sollen in den kommenden zwölf Monaten hier für Abhilfe schaffen. Im Rahmen des neuen OPN Incentive Program müssen Reseller ihre Rabatte nicht mehr mit den Distributoren teilen. So sollen es durch die Bank wieder zweistellige Margen geben, bei denen sich Oracle vor keinem Wettbewerber verstecken muss. Die Spielregeln gegenüber dem Channel werden zudem deutlicher. Oracle behält sich die die Top 2000 Kunden weltweit für den eigenen Direktvertrieb vor, den Rest des Feldes können die Händler beackern. Und hier gibt es noch einiges zu tun. Von den 400.000 Oracle-Kunden weltweit haben lediglich 100.000 Oracle Hardware im Einsatz, so dass es erhebliche Cross-Selling und Up-Selling-Möglichkeiten gibt.

Auch Java wird wieder zum strategischen Fokus. Am 7. Juli erscheint Java 7, die erste neue Version seit fünf Jahren. Oracle steckt zusätzliche Ressourcen und Mitarbeiter in die Weiterentwicklung von Java.

Eine weitere Neuheit ist das Exastack Program, das dafür sorgen soll, dass die Erfolgsmodelle Exadata und Exalogic besser mit den Software-Angeboten von ISVs verzahnt werden. Einfacher, günstiger, effizienter und agiler soll die Software-Entwicklung und das Ausrollen von Exadata und Exalogic werden. Nach Qualifizierung ihrer Produkte als Oracle Exastack Ready können die Partner ihre Kunden darüber informieren, dass ihre Anwendungen nun auf Oracle Exadata Database Machine und Oracle Exalogic Elastic Cloud Komponenten wie Oracle Solaris, Oracle Linux, Oracle Database und Oracle WebLogic Server laufen und diese unterstützen. Das Oracle Exastack Program ist für OPN-Mitglieder auf Gold-Level oder darüber zugänglich. Teilnehmende Partner können außerdem ihre Oracle Exastack Ready und Oracle Exastack Optimized Anwendungen dazu nutzen, den Platinum- oder Diamond-Level im OPN zu erreichen. Die Anforderungen für den Diamond-Level werden gesenkt und Systemhäuser müssen nicht mehr in verschiedenen Regionen der Welt präsent sein.

Außerdem gibt es zahlreiche neue Spezialisierungen, mit denen sich Händler tiefer in die breite Produktpalette von Oracle einarbeiten können.

Judson Althoff, Senior Vice President Worldwide Alliances and Channels and Embedded Sales bei Oracle
Judson Althoff, Senior Vice President Worldwide Alliances and Channels and Embedded Sales bei Oracle

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