Investoren wollen Symantec zerschlagen

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Eine Gruppe amerikanischen Finanzinvestoren dringt darauf, dass Symantec sein Sicherheits- vom Storage-Geschäft trennt. Das würde effektiv Veritas wieder in die Selbständigkeit entlassen.

Wie das »Wall Street Journal« berichtet, plant der amerikanische Milliardär Ralph Whitworth mit seinem Investment Fund Relational, den Vorstand von Symantec dazu zu zwingen, einer Zerschlagung des Unternehmens zuzustimmen. Er will einen Spin-Off der Storage-Abteilung, ehemals Veritas. Symantec hatte Veritas im Jahr 2005 übernommen. Der Hintergedanke von Whitworth ist dabei, Symantec für eine Übernahme durch einen Konkurrenten schmackhafter und leichter schluckbar zu machen. Er soll bereits Verbündete gewonnen haben, darunter den berüchtigten Carl Icahn, der ähnliche Manöver schon bei verschiedenen anderen US-Firmen durchgezogen hat, darunter Time-Warner, BEA und Motorola.

Symantec CEO Enrique Salem ist alles andere als begeistert und betont, ohne Storage habe man nur die halbe Antwort. Eine Trennung wäre in jedem Falle äußerst schmerzhaft, denn mittlerweile sind Storage- und Sicherheits-Bereich eng verwoben, nicht zuletzt bei den Vertriebs-Teams. Eine Abwehrschlacht gegen die Investoren könnte die Aufmerksamkeit der Symantec-Führung vom eigentlichen Geschäft ablenken und zu beträchtlichen Umsatzverlusten führen.      

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