BITKOM entwickelt Qualitätsstandards für gebrauchte Hardware

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Die Nachfrage nach gebrauchter Hardware nimmt zu, erwartet der BITKOM. Der Verband hat jetzt die europaweite Zusammenarbeit der Hightech-Hersteller in diesem Vertriebssegment gebündelt. Der neue Arbeitskreis heißt »European Remarketing Working Group«.

»Der Markt für gebrauchte IT- und Elektronik-Geräte gewinnt gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an Bedeutung«, erklärt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Etliche große Markenhersteller machen im gewerblichen Bereich teilweise einen zweistelligen Teil ihres Umsatzes mit gebrauchten Produkten. Das können zum Beispiel Retouren aus Leasing-Verträgen sein, reparierte oder aus anderen Gründen ausgetauschte Geräte. Sie werden von den Herstellern ausführlich geprüft, bei Bedarf gereinigt und mit 100 Prozent Leistungsfähigkeit erneut in den Markt gebracht.

»Viele Kunden haben ein Interesse daran, auf diese günstigen und qualitätsgeprüften Angebote hinzuweisen«, erklärt Rohleder. Der BITKOM unterstützt das mit seinem neuen Arbeitskreis – etwa, indem gemeinsame Qualitätskriterien definiert werden. Auch Handlungsempfehlungen zum Remarketing für die Mitgliedsfirmen des BITKOM sind in Vorbereitung. »Das hilft allen Unternehmen, die sich durch besonders hohe Qualitätsstandards auszeichnen«, so Rohleder.

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