Pano Logic baut sein Partnernetzwerk aus

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Der US-amerikanische Hersteller sogenannter Zero-Clients will sein weltweites Partnernetzwerk ausbauen. Die Münchener Systemberatung Zenk agiert dabei als deutsche Niederlassung und Pano-Distributor für den deutschsprachigen Raum sowie EMEA.

Auf Partnersuche für den Zero Client

Im Bereich D/A/CH konnten in den vergangenen zwei Jahren 25 Systemhäuser für den Vertrieb der Desktop Virtualisierungslösung von Pano Logic gewonnen werden, erzählt Andreas Zenk, Geschäftsführer der Zenk GmbH. Diese betreuen derzeit knapp 90 Kunden mit knapp 2.000 Installationen. »Erste Partnerverträge im neuen Vertriebsgebiet konnten bereits mit dem Systemintegrator First Information Technology aus Riyadh/Saudi-Arabien und International Integrated Solutions aus Dubai/Vereinigte Arabische Emirate abgeschlossen werden, weitere sind in Vorbereitung, unter anderem in Kuwait, Italien, Frankreich, Spanien, Zypern, Griechenland, Polen, Portugal und Finnland«, so Zentk weiter. In Saudi-Arabien stehe bereits ein Großprojekt an: Das Wissenschaftsinstitut KACST (King Abdulaziz City for Science and Technology) aus Riyadh hat beim Systemintegrator First Information Technology 150 Pano-Devices bestellt, im Endausbau sollen 1.000 Beschäftigte mit virtuellen Pano-Desktops ausgestattet werden.

Vertriebsmann Andreas Zenk mit dem Produkt, einem äußerst smarten Zero Client

Auch im deutschsprachigen Raum sollen weitere Partnerunternehmen für die neue Technologie akquiriert werden. Voraussetzung ist eine bestehende VMware-Partnerschaft. Denn, so Zenk: »Pano setzt beim Vertrieb ausschließlich auf den Partnerkanal. Pano Logic Solution Partner sollten nicht bereits andere Thin-Clients im Produkt Portfolio haben, um sich voll und ganz auf die Pano Virtual Desktop Solution spezialisieren zu können. Somit werden Interessenskonflikte beim Partner vermieden.«

Die Lösung besteht aus dem Pano Device, einem Zero Client, der Tastatur, Maus, Bildschirm, Audio und USB Endgeräte mit einem virtuellen Windows System verbindet, sowie dem Pano Manager, einer webbasierten Verwaltungsoberfläche. Über vergleichbare Thin Client Technologie geht Pano hinaus, in dem das Device ein Zero Client ist – ohne CPU, Speicher, Betriebssystem, Treiber, Software und austauschbare Komponenten. Der kleine Würfel verbannt den PC vom Schreibtisch. Er verbindet Tastatur, Maus, Monitor, Audio und USB Geräte über ein bestehendes IP-Netzwerk mit einer Windows XP oder Windows Vista Instanz auf einem VMware Server. Das Gerät ist äußerst Strom sparend und verbraucht nur 3 bis 5 Watt, was drei Prozent des Energieverbrauch eines herkömmlichen PC´s entspricht. Die dahinter liegende Pano Management Software steuert die Konfigurationen der virtuellen Desktops.

Die Hauptkomponenten der Lösung

Das Pano Device – Gewinner des repräsentativen Red Dot Award for Design –, ist ein Zero Client, bei dem auf Benutzerseite nichts verwaltet und gepflegt werden muss. Das kleine Kästchen verbindet Tastatur, Maus, Bildschirm, Audio und USB Endgeräte über ein bestehendes IP Netzwerk mit einer Windows XP Instanz, die auf einer Virtualisierungsplattform läuft. Das Gerät ist äußerst Strom sparend und verbraucht nur 3 bis 5 Watt, was drei Prozent des Energieverbrauch eines herkömmlichen PC´s entspricht.

Der Pano Manager ist eine webbasierte Verwaltungsoberfläche, eingerichtet als virtueller Server auf dem VMware VI3 Server, mit der sich virtuelle Desktops generieren und verwalten lassen. Der Pano Manager wird in einen bestehenden Verzeichnisdienst und in das VMware Virtual Center integriert.

Pano Desktop Service ist ein schlanker Dienst, der in jedem virtuellen Windows Desktop installiert wird und die peripheren Einheiten, die am Pano Device angeschlossen sind, mit den standardmäßigen und nicht modifizierten Windows Treibern verbindet.

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