Dell geht neue Vertriebswege – und der Fachhandel geht mit

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Letzte Woche stellte der Computer-Direktversender Dell seine komplette Notebook-Palette in Monte Carlo vor, begleitet von einem aufschlussreichen eSeminar im Web. Channel Insider hatte dort die Möglichkeit, einen detaillierten Blick auf das mobile Portfolio zu werfen und ein Gespräch mit der zuständigen Channel-Managerin für das PartnerDirect-Programm zu führen.

Gerade im mittelständischen Segment, in dem sich viele Fachhändler und Systemhäuser bewegen, spielen mittlerweile drei Dinge eine wesentliche Rolle, wie man nicht nur bei Dell erkannt hat: ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, die Möglichkeit, bestimmte Produkte zu individualisieren und ein ausgeklügeltes Servicekonzept.

Alle dieser Faktoren hat sich Dell dem eigenen Bekunden nach auf die Fahnen geschrieben und bietet speziell für den Mittelstand mobile Endgeräte samt Konfigurierbarkeit und einem Serviceangebot, das unterschiedliche Anforderungen erfüllen soll. Dies trifft zum einen auf die breite Palette an Notebooks zu, aber auch auf Speicherkomponenten, Zentralrechner und Netzwerkkomponenten, die optimal aufeinander abgestimmt sind.

Speziell bei den vier Notebook-Familien Vostro, Latitude, Precision und XPS soll es die für den jeweiligen Kunden die optimale Ausstattung und Serviceleistungen geben. Ob das die fehlende, weil überflüssige Demo-Software bei den Vostro-Notebooks ist, was sich günstig auf den Preis auswirkt oder der DellConnect-Service, mit dem sich bis auf die XPS-Serie sämtliche Notebooks von einem Dell-Techniker fernwarten lassen – man kauft nur das, was man auch benötigt. Speziell DellConnect erscheint als ein für Fachhändler lohnender Zusatzservice, den er bedenkenlos seinen Kunden anbieten kann, da sich Dell um die Abwicklung kümmert. Aber auch der Network-Assistant, den Dell zur Vostro-Reihe anbietet, ist ein echter Mehrwert für den Endkunden.

Darüber hinaus trägt die mögliche Individualisierung der Dell-Notebooks zum gestiegenen Interesse an den mobilen Endgeräten des Herstellers bei. Denn selbst bei Business-Laptops kann man Geräte mit farbig lackiertem Gehäusedeckel kaufen. Auch dies ermöglicht eine Abgrenzung von der Konkurrenz in einem äußerst hart umkämpften Markt.

Und das Beste daran: Waren diese Möglichkeiten bis vor kurzem nur für den Direktvertrieb möglich, bietet Dell seit Februar auch in Europa die Möglichkeit, an seinem Geschäftsmodell in Form des Channel-Programms zu partizipieren. Channel Insider hatte anlässlich der Dell-Veranstaltung die Möglichkeit, mit der für Zentraleuropa (D-A-CH) verantwortlichen Channel-Managerin Sabine Bendiek ein Gespräch zu führen.

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