Dell OEM jetzt auch in Europa

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Dell ist nun in Europa auch mit seinem OEM-Geschäft präsent.

Die Dell Industry Solutions Group (ISG) baut neben kompletten Geräten unter anderem integrierte (embedded) und ergänzende Hardware für Industrielösungen. Zu den Abnehmern zählen laut eigener Aussage Hersteller medizinischer Geräte, Netzwerkausrüster, Unternehmen aus der industriellen Automation sowie dem Bereich Schutz und Sicherheit. Daneben interessiert sich der Hersteller mit seiner OEM-Division erklärtermaßen stark für den Spielkonsolen- und Digitalkameramarkt. In den USA ist Dells OEM-Sparte bereits seit etwa neun Jahren aktiv und arbeitet hier beispielsweise mit Kunden wie Google zusammen. Durch die Expansion nach Europa will man global tätigen OEM-Kunden nun auch einen weltweiten Support anbieten und zudem die europäischen OEM-Kunden besser betreuen. Und die in Europa vorhandene Kundenbasis soll natürlich weiter ausgebaut werden. Man offeriere OEMs echte Partnerschaften und arbeite sehr eng mit den Ingenieurs-, Fertigungs- und Produktmarketing-Teams zusammen, verspricht der Hersteller. Eine komplette Supply Chain sei ebenfalls möglich, indem OEM-Software auf Wunsch bereits in den Dell-Fertigungsstätten betriebsbereit auf den Geräten installiert werde. Und schließlich könne man sogar den Versand zum Kunden übernehmen. „Die ISG ist eine wichtige Ergänzung unserer Geschäftsaktivitäten in Europa“, erklärt Patrick Dwyer, Chef der Dell EMEA ISG. Das Geschäft erfordert spezielle Expertise: „Im OEM-Business sind die Produktzyklen länger, die Lösungen komplexer und sie erfordern sehr spezielle Vertriebserfahrungen.“ Gemeinsam mit den OEMs wolle man aber die Komplexität reduzieren und Prozesse vereinfachen, um einen deutlichen Mehrwert bieten können, verspricht Dwyer.

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