Embedded UMTS-Laptops

Strategie

Die extern steckbaren UMTS-Karten der vier Provider eignen sich zur Nachrüstung von gebrauchten Laptops.

Externe USB-Boxen und USB-Sticks können an Laptops und Desktops gleichermaßen gut betrieben werden. Die jüngsten HSDPA-USB-Sticks sind so genial einfach installierbar, dass man sie auch ständig in der Hosentasche tragen und bei Bedarf in wechselnde Rechner stecken kann.

Trotzdem wird EDGE-UMTS-HSDPA künftig, genau wie zuvor schon WLAN, wohl immer öfter ab Werk direkt in neuen Laptops eingebaut sein.

Christoph Kaub war als Product Manager für die Latitude Business Laptops bei Dell von Anfang an dabei und kennt die Gründe für den Festeinbau: „Jedes Latitude kommt mit integrierten Antennen im Display und einem SIM-Karten Slot unter dem Akku. Dabei ist unser 3×3-Antennen-Design sehr leistungsstark und sorgt für beste Empfangsbereitschaft und die besten Downloads im Markt: Denn was bringt die Technologie, wenn ich ständig ein Funkloch habe oder die Verbindung schlecht ist und mich in meiner Arbeit bremst. Zwischen Antenne und SIM-Slot sitzt das UMTS-Modem, welches unterhalb der Tastatur integriert ist. Grundlegend sind die integrierten Lösungen leistungsstärker als die externen Karten. Das erklärt sich alleine schon durch die größeren Antennen.“ Im Prinzip gilt das auch für andere Laptop-Marken.

Doch wie weit geht die Provider-Bindung? Kann der Laptop-Kunde nur im UMTS-Netz von Vodafone surfen und mailen? Dazu Kaub: „Das Notebook ist Eigentum des Kunden – damit darf er tun und lassen was er will. Wir haben weder SIM- noch NETLOCK auf unseren Modems. Doch müssen unsere Kunden beachten, dass die Partnerschaft mit Vodafone aufgrund deren Anforderungen entstanden ist. Die Kunden wollten all den technischen Ärger mit UMTS-Karten und das Ping-Pong zwischen Mobilfunk-Provider und Notebook-Hersteller endlich loswerden. Wir zertifizieren die Karten gemeinsam und stellen somit sicher, dass es keine technischen Probleme mehr gibt. Desweiteren forderten unsere Kunden globale Partner, und da hat Vodafone nun mal die Nase vorne“, sagt Kaub.

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