Acer-Store gibt Nutzerdaten versehentlich frei

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Security-Symbolbild (Quelle: Shutterstock)

Wenn Betreiber eines Shops im Web nicht genug auf Sicherheit achten, brechen die berüchtigten „Shitstorms“ los. Nachdem Acer in Asien zu wenig in Security investierte und dann eine Entschuldigung an Kunden und Händler aussendete, konnte der britische Dienst Channel Register nur mitlästern: „You Acerholes!“

Acer musste zugeben, gehackt worden zu sein und dabei Adressen, Namen, Geheimcodes und – noch schlimmer – Kreditkartendaten für den freien Zugriff offengelegt zu haben. Die Reaktion der englischen Channelbeobachter von The Channel Register fiel entsprechend gehässig aus.

Acer Entschuldigungsbrief (Screenshot: channelbiz.de von ausgesedetem Acer-PDF)
Acer entschuldigt sich für seinen Faux-pas

Die gute Nachricht: Die Acer-EMEA-Websites sind nicht betroffen. Nichtsdestotrotz fanden die Briten die böse Überschrift mit den „Acerholes“ und die URL „what a pain in the acer“ – was besser unübersetzt bleibt.

acer-wackelig

“Wir haben sofortige Scrhitte eingeleitet, um herauszufinden, wie diese Security-Lücke entstehen konnte und werden dabei von externen Cybersecurity-Experten beraten“, erklärte Acers Vice-President of Customer Service Mark Groveunder. “Wir haben das auch unserem Kreditkartenabrechnungsdienstleister mitgeteilt und haben den Strafvervolgungsbehörden unsere volle Kooperationsbereitschaft signalisiert“.

Acer erzählte dem Channelregister-Team, dass alle EMEA-Stores nicht betroffen sind. Kunden in Europa nutzen andere Secrity- und Payment-Systeme hinter den Online-Stores.

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