Strategie

Symantec will agiler werden

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Am 1. Oktober wird die Trennung zwischen Symantec und Veritas vollzogen. Christian Nern, Country Manager von Symantec, blickt optimistisch in die Zukunft.

Scheiden tut weh. Aber nach Trennungsschmerz ist Christian Nern, Country Manager von Symantec, gar nicht zu Mute: „Wir streben ein zweistelliges Wachstum an. Mit einem motivierten Team werden wir agil wie ein Start-Up.“ Wenn am 1. Oktober die Backup-Sparte unter dem Namen Veritas offiziell wegfällt, soll die neue Symantec sich ausschließlich auf Sicherheit fokussieren. Bereits seit April agieren beide Einheiten voneinander unabhängig. Nur bei der Personalverwaltung und einigen Backoffice-Funktionen gibt es noch Überschneidungen.

Für die neue Symantec gibt es drei Kernstrategien: Konzentration auf Forschung und Entwicklung, Technologieführerschaft bei Sicherheit und 100 Prozent Ausrichtung auf den Channel. „Es werden im Oktober zahlreiche neue Produkte kommen. Wir bieten dann Advanced Threat Protection nicht nur auf Netzwerken, sondern auch für die Endpoints“, berichtet Nern. „Punktlösungen reichen nicht mehr, Integration ist ein Muss. Wir helfen den Kunden mit Spezialisten und bieten mehr als IBM und HP. Unsere Leute sind Analysten,“ betont Nern. Datenanalyse ist ein wichtiges Feld und soll die Sicherheitsangebote stärken. Symantec hat hier eine starke Position: Das Unternehmen verwaltet 175 Millionen Endpoints und schützt fast ein Drittel des weltweiten E-Mail-Verkehrs.

Für den Channel soll die Zusammenarbeit mit Symantec einfacher werden. Nern setzt auf die Partner: „Die Reseller sollen den Kunden helfen.“ Als positiv sieht es Nern, dass Systemhäuser selbst damit beginnen, Security Operation Center (SOC) aufzubauen. Symantec will auch die Trainingsangebote ausbauen. Im Dezember soll auf der Partnerkonferenz in Madrid die neue Strategie näher erläutert werden.