Digitales Marketing gefragt

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Das Marketing-Budget verschiebt sich aufgrund der aktuellen Situation zusehends in den digitalen Sektor, mehr als die Hälfte der Stakeholder vertrauen bereits auf Marketing Automation und auch Account-based Marketing steht bei den Verantwortlichen hoch im Kurs.

Der Digitalisierungsdruck bewegt viele Marketing-Abteilungen dazu, neue Wege zu gehen. Eine öffentliche Umfrage der Evernine Group unter 60 Marketing-Verantwortlichen hat gezeigt, dass die Krise in vielen Bereichen alte Denkweisen aufbricht.

Marketing Automation und Account-based Marketing hoch im Kurs

 Knapp zwei Drittel der befragten Marketing-Verantwortlichen arbeiten bereits mit Marketing Automation. Weitere 40 Prozent der befragten Marketing-Profis planen mit ihrem Unternehmen aktiv, Marketing Automation beispielsweise zur Leadgenerierung einzuführen.

Zur Zielgruppenansprache nutzen fast die Hälfte aller Befragten Account-based Marketing. Bei der Neukundenansprache und zur Verarbeitung ihrer Leads setzen über 50 Prozent Social Selling ein. Außerdem vertraut die Mehrheit der Befragten aufgrund der entfallenen Kongresse und Messen durch Corona bereits auf Live- und Digitalformate in Form von Webinaren und Webcasts, um mehr Leads zu generieren.

Wie viel Geld ein Lead kosten darf, wurde ebenfalls abgefragt. Fast 40 Prozent der Marketing-Verantwortlichen haben dazu noch wenige Erfahrungen gesammelt und haben noch keinen einheitlichen Benchmark für den Cost-per-Lead (CPL). Bei fast der Hälfte kostet ein Marketing Qualified Lead (MQL) im Schnitt unter 150 Euro.

Ebenso wurden die Unternehmen gefragt: Wie groß ist bei Ihnen die Quote von Leads (MQL) zu Abschlüssen (unabhängig von Ihren Prozessen)? Dazu konnten 40 Prozent der Befragten keine Erfahrungswerte vorweisen. Bei knapp der Hälfte der Befragten liegt die Abschlussquote unter 10 Prozent.

Digitales Marketing im Aufschwung

Wenig überraschend ist das Ergebnis, dass die vorherrschende Pandemie einen großen Einfluss auf die Marketing-Budgets hat. Fast 40 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen geben an, dass ihre Budgets insgesamt verringert wurden. Gleichzeitig erleben die Unternehmen einen deutlichen Drive in Richtung Digital Marketing: Über zwei Drittel der Befragten sagen, dass sich die Marketing-Budgets durch Corona ins digitale Marketing verschoben haben.

Zudem wurden die Entscheider zu ihrer strategischen Ausrichtung im Marketing befragt. Dabei sind bei fast der Hälfte der Befragten Marketing und Sales noch nicht strategisch miteinander verbunden. 50 Prozent der Unternehmen, welche die Kopplung vollzogen haben, sagen, dass die Sales-Abteilung bei der Kampagnenerstellung und -Auswertung involviert ist.

Marketing-Abteilungen möchten unabhängiger von Verlagen agieren

Bei der Frage, ob Content Marketing in Form von Fachartikeln oder Content Hubs für die interne Leadgenerierung eingesetzt wird, sind die Ergebnisse gespalten: Über 40 Prozent setzen Content Marketing zur Leadgenerierung ein, während ein Viertel noch nicht aktiv mit der Marketing-Technik arbeitet. Über zwei Drittel wollen aber künftig stärker auf Content Marketing und Selfpublishing setzen, um sich unabhängiger von Verlagen und externen Magazinen zu machen.

Evernine Group als starker Digitalisierungs-Partner

Alexander Roth, Gründer und CEO der Evernine Group, fühlt sich durch die Umfrage-Ergebnisse bestätigt: „Die Umfrage hat gezeigt, dass wir mit unseren digitalen Fokusthemen Account-based Marketing, Marketing Automation und Content Marketing genau den Nerv der Zeit treffen. Insbesondere in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass sich die Unternehmen im digitalen Marketing-Umfeld auf die Leadgenerierung und -weiterentwicklung fokussieren. Das kann nur durch eine enge Verzahnung von Marketing- und Sales-Abteilungen gelingen.“

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