Riverbed setzt auf kleinere Partner

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Riverbed sieht sich als Plattform-Anbieter und will Storage-Reseller über die Distribution erreichen.

Riverbed hat sich eine neue Channel Organisation gegeben. Der Fokus liegt auf Spezialisierungen im Partner-Programm. Auch für kleine Partner ist das rein kompetenzbasiertes Modell attraktiv. Das neue Programm ist seit Anfang des Jahres gültig und scharf geschaltet seit Mitte Oktober.

„Mit insgesamt 50 Partnern entwickelt sich das Geschäft sehr dynamisch“, berichtet Christian Bülles, Manager Channel Austria / Germany bei Riverbed Technology. “Es gibt weiche Übergänge und Netzwerk-Partner können einfach in Netzwerk Performance Management einsteigen. Bei Application Performance Management ist die Aufgabe etwas schwieriger.“ Riverbed hat jetzt ein lupenreines Storage Produkt und den Value Added Distributor TIM als Ansprechpartner für Händler gewonnen.

Die Ziele im Storage-Bereich sind, dass einige Reseller sich zertifizieren sollen in einem skalierbaren Modell. „Wir werden in jeder Region ein bis zwei lokale Partner aufbauen und ein bis zwei große deutschlandweit“, erklärt Bülles.

Als Alleinstellungsmerkmal sieht Bülles die Tatsache an, dass Riverbed der einzige Anbieter ist , der die Primär Storage im Rechenzentrum hält. „Wir projizieren es hinaus mit einer darunter liegenden. Wan-Optimierung. Es werden keine Daten in der Außenstelle gehalten, das bringt Sicherheit“, berichtet Bülles. So sei Storage Delivery für Firmen möglich, die keine Daten im Ausland haben wollen. Es gibt eine echte physische Sicherheit, weil die Daten gar nicht vorhanden sind.

Dies ist ein neues Thema neben der WAN Optimierung: „Wir stellen hohe Ressourcen für das Channel Marketing bereit und wollen uns etablieren.“ Riverbed sucht die Zusammenarbeit mit traditionellen Storage-Herstellern wie EMC und NetApp. Dell und IBM.

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