SpaceNet feiert 20 Jahre

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Der Münchner Service Provider SpaceNet kann auf eine zwanzigjährige Geschichte zurückblicken. Der SpaceNet-Vorstand Sebastian von Bomhard erhielt die eco-Auszeichnung “Säule des Internets”.

Der Fullservice-Internetprovider SpaceNet feierte am 16. Mai mit über 300 geladenen Gästen in der Münchener Wappenhalle am Konrad-Zuse-Platz sein zwanzigjähriges Bestehen. Harald A. Summa, Geschäftsführer eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und Arnold Nipper, Chief Technical Officer DE-CIX, überreichten SpaceNet-Gründer und Vorstand Sebastian von Bomhard die Auszeichnung: Die “Säule des Internets”. Dieser Preis soll fortan in regelmäßigem Abstand an Persönlichkeiten vergeben werden, die in den letzten 25 Jahren das Internet mitgestaltet haben.

Die beiden Gewinner des SpaceNet-Awards zum Thema “Wir erden die Cloud”. Je 2.500 Euro gingen an Alejandro Pérez Ponce für das beste Photo “Cloud-Atlas” und an Saskia Hinze für die beste Kurzgeschichte “Vom Bär, der die Cloud erden will”. Die besten 30 Bilder und Geschichten werden in Kürze in dem Buch “Über das Erden der Cloud: Geschichten und Bilder” veröffentlicht. Der SpaceNet-Award soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.

“Wir erden die Cloud” ist schon seit jeher ein zentrales Thema des Münchener Internetpioniers und Hostingspezialisten. Das würdigten auch die Laudatoren auf dem Festakt in der Wappenhalle am Konrad-Zuse-Platz: Die ehemalige Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger lobte SpaceNets stetigen Einsatz für die Datensicherheit. Sie ist aussichtsreiche Kandidatin für eine Position im Europarat. Leutheusser-Schnarrenberger sagte zur NSA-Affäre, kein Politiker sei so naiv gewesen, so etwas nicht zu erwarten, man sei aber vom Ausmaß überrascht gewesen.

Peter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK München, hob den Einsatz des Internetproviders SpaceNet für Digitalthemen in der Region hervor und betonte die Vorbildfunktion des Unternehmens, das mit rund 100 Mitarbeitern derzeit 15 junge Menschen ausbildet. Mit der IHK hatte SpaceNet bei der Firmengründung seine Schwierigkeiten, weil diese sich damals weigerte, die Bezeichnung „Internet“ in den Firmennamen aufzunehmen.

Prof. Dr. Horst Zuse, Sohn des Erfinders des ersten binären Rechners, Konrad Zuse, stellte die Entstehungsgeschichte der ersten Computer der Welt vor. Die 1935 gebaute Z1 wurde mit 41.000 Teilen aus der Laubsäge konstruiert, kam ohne Strom aus und konnte damals schon komplexe Berechnungen durchführen. Horst Zuse hat die Maschine seines Vaters in mühevoller Handarbeit nachgebaut. Sie ist heute im Deutschen Technikmuseum in Berlin zu sehen.

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