Samsung: Drucken in der Wolke

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Samsung will mit CloudPrint das Drucken über intelligent vernetzte Geräte bieten. Die Händler sollen Hoster werden.

Samsung will die digitale Lebenswelt mit einfacher, intuitiver Technik ermöglichen. Im Drucker-Bereich soll mit Cloud Print ein grundlegendes Bedürfnis befriedigt werden, denn laut IDC wollen mobile Anwender drucken.

Die Cloud kommt in Unternehmen und die Partner wollen mit neuen Lösungsansätzen Kunden gewinnen, die einfach zu integrieren, zu verkaufen und zu berechnen sind. Samsung setzt dabei auf produktübergreifende Konzepten, sowie Prozessoptimierung durch effiziente Kombination von Hardware und Software und dem Fokus auf Entwicklung, Marketing und Support.

CloudPrint soll die nahtlose Verbindung zwischen Geräten über app-basierte User Identifikation über die Telefon-Nr. ermöglichen. Dies erlaubt es, Informationen zu erstellen, zu teilen, anzuzeigen, anzupassen und zu drucken. Sicherheit wird mit der Architektur Knox gewährleistet, die reine Datenverschlüsselung ist auch ohne Knox möglich. Die Cloud muss sicher sein, eine tethered Cloud für den deutschen Rechtsraum ist in Vorbereitung, die ein grundlegendes Bedürfnis deutscher Kunden erfüllt.

Fabian Maiwald, Produkt Marketing Manager IT Solutions Digital Printing Samsung Electronics GmbH, erklärt: „Seit Jahren setzen wir auf die digitale Konvergenz, das Vernetzen von Geräten und die Datensicherheit. Wir können Welten verbinden und der Tendenz zur Mobilität genüge tun. Der Händler muss den Kunden beraten und ihm die Berührungsängste nehmen. Wir machen viel mit autorisierten Partnern.“ Samsung könne alles selbst anbieten und arbeite bei internationalen Standards mit. Sicherheit sei entscheidend.

Ab Juni erscheint die Basis Variante für Cloud Printing, das Angebot wird dann sukzessive ausgebaut. Es geht nicht mehr nur um ein Produkt, sondern um eine komplette Lösung. „Samsung kann alles bieten und auf Kundenanforderungen reagieren“, betont Maiwald. Bei der tethered Cloud für den deutschen Rechtsraum soll alles lokal gehostet werden, und zwar in erster Linie vom Händler. Ein deutscher Server kommt im dritten Quartal, die Details stehen noch nicht fest. „Unsere Sicherheitsarchitektur Knox ist bei CloudPrint ein entscheidendes Thema“, betont Maiwald.

Generell verfolgt Samsung das Ziel, in einigen Jahren wertmäßig der wichtigste Druckerhersteller für den deutschen Markt zu werden. Bei den Stückzahlen haben die Koreaner dies bereits geschafft. Dabei hilft die ausschließliche Fokussierung auf Laserdrucker, auch wenn Maiwald einen Einstieg bei Business Inkjets nicht ausschließt. „Die Kunden setzen auf Laser“, ist sich Maiwald sicher.

Bei mobile Printing komme es auf Anwendungsszenarien an, die der Händler dem Kunden aufzeigen müsse. Es gehe darum, die Zeitoptimierung beim Endkunden erhöhen. „Der Fachhandel muss Lösungen aufzeigen und Samsung zeigt dafür einige Szenarien bei Schulungen. Wir haben ein internes Business Solution Team, um Lösungen beim Kunden zu entwerfen“, betont Maiwald.

Beim Thema Managed Print Services gehe im Channel die Tendenz in die richtige Richtung, aber viele Endkunden haben sich mit dem Thema noch nicht beschäftigt. „Das Potenzial ist noch immer groß. Der Fachhandel kann den Fuss in die Tür bekommen und sich von einfachen Produktangeboten differenzieren.“

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