„Es gibt es keinen Grund, Online-Diensten zu misstrauen“

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Gary Newe, Technical Director for UK, Ireland and sub-Saharan Africa bei F5 Networks, kritisiert die Rede von Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, auf der CeBIT 2014, und betont, dass es nur auf die richtigen Werkzeuge ankomme, um Sicherheit im Web zu gewährleisten.

Es folgt die Einschätzung von Gary Newe, Technical Director for UK, Ireland and sub-Saharan Africa bei F5 Networks: Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, hat in ihrer Rede auf der CeBIT 2014 in Hannover behauptet, dass Millionen Menschen auf der ganzen Welt kein Vertrauen mehr in das Internet haben. Durch die steigende Anzahl von Cyber-Angriffen und Sicherheitswarnungen, die immer wieder durch die Medien gehen, steigt die Befürchtung, dass die Sicherheit im Internet auf der Strecke bleibt. „Die nächste Phase des Internets wird datenzentriert und sich auf die Konnektivität konzentrieren. Cloud Computing, Big Data, das Internet der Dinge – Werkzeuge, die in der Produktion, Bildung, im Energiewesen, in der Automobilbranche und in vielen weiteren Bereichen ihren Platz finden. Im Internet geht es nicht mehr nur um E-Mails.“

Gestützt auf die Aussage von Frau Kroes wird angenommen, dass sich das Internet der Dinge – Gegenstände und Geräte mit eingebetteten Sensoren und Chips, die online kommunizieren können – bis zum Jahr 2020 auf bis zu 50 Milliarden Geräten ausdehnen wird. Viele dieser Geräte werden kaum Einfluss auf Unternehmen haben, etwa Kühlschränke oder Personenwaagen, andere aber mit Sicherheit. Mitarbeiter werden immer häufiger mobile Geräte verwenden, um ihre Arbeit zu erledigen und erwarten, dass Unternehmen dies unterstützen. Dies ist keine Zukunftsvision, sondern Anforderungen an Unternehmen, mit denen wir uns heute schon auseinander setzen müssen.

Je weiter wir in diese Welt vordringen, in der „alles“ mit dem Internet verbunden ist, umso besser müssen wir vorbereitet sein. Wir müssen Anwender, Netzwerke, Applikationen und das Nutzungsverhalten besser verstehen. Der einzig richtige Weg, ist eine umfassende mehrschichtige Sicherheitsstruktur, welche kontinuierlich die Sicherheit liefert, die Verbraucher und Kunden im Hinblick auf die von ihnen genutzten Internetdienste erwarten.

Die Grenzen von Netzwerken brechen zusammen und die IT muss sich mit einer riesigen Anzahl an Geräten auseinander setzen sowie Unmengen an Applikationen bewältigen, die weit über den Umfang eines traditionellen Netzwerks hinausgehen. Da immer mehr Menschen, Geräte und Anwendungen verbunden werden, müssen Unternehmen in der Lage sein, die Netzwerkarchitektur zu skalieren, sodass diese den wachsenden Anforderungen standhalten kann und die Sicherheit dabei weiterhin eine hohe Priorität genießt.

Auch die Sicherheitsrisiken wachsen im selben Maße wie der Umfang des Internets. Aber mit den richtigen Werkzeugen und einer aufgeklärten Öffentlichkeit, die weiß, wie sie sich schützen kann, gibt es keinen Grund, Online-Diensten zu misstrauen und so die Vorteile, die diese bereit halten, selbst nicht mehr zu nutzen.

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