„Wir sprechen interessante Systemhäuser direkt an“

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Robert Vetter, Senior Vice President, Ecosystem and Channels Readiness bei SAP, plant eine zügige Erweiterung der Partnerlandschaft und setzt dabei besonders auf Kompetenzen bei der In-Memory Datenbank HANA.

Robert Vetter, Senior Vice President, Ecosystem and Channels Readiness bei SAP, sieht gute Fortschritte bei der Adoption der In-Memory Datenbank HANA durch die Partner: „Wir haben schon 3000 Partner-Berater ausgebildet. Viele Partner beherrschen das Thema bereits.“ Die Partner testen nun das Add-On-Coding, um ihre eigenen Anwendungen für HANA fit zu machen. „Viele Systemhäuser sind mitten drin in Testing“, berichtet Vetter. SAP investiert massiv in Ausbildung. 15-20 Boot Camps weltweit bieten Vor-Ort-Trainings, außerdem haben die Walldorfer zahlreiche virtuelle Sessions bereitgestellt.

Pro Region gibt es Field-Kick-off Meetings für die Partner. In Barcelona findet das Field-Kick-off Meeting für ganz Europa übernächste Woche statt. Als Implementierungs-Hilfe wird eine Rapid Deployment Suite (RDS) für die Business Suite auf HANA im Februar bereitgestellt.

„Der Channel wird für uns immer wichtiger. Der Umsatzanteil liegt jetzt schon bei 34 Prozent und soll weiter steigen“, berichtet Vetter. „Die Partner gehen dorthin. wo die Leading Vendors sind“, ist Vetter überzeugt. „Viele Partner sind nicht in der Implementierung der Business Suite tätig, bei Analytics und im Bereich Mobility rekrutieren wir neue Partner.“

Das Partner Business soll gestärkt werden. Insgesamt gibt es derzeit weltweit 270.000 Partner-consultants und es sollen bis 2014 450.000 werden. “Wir brauchen teilweise junge, frische Leute für neue Themen z.B. Html5, iOS ebenso wie für das Backend klassische Applikationsberater und mehr Entwickler für Java und Abap. Wir sprechen interessante Systemhäuser direkt an.“

SAP öffnet sich und bietet dem Channel mehr Produktinformationen: Das Mission Control Center, das bisher intern genutzt wurde, wird jetzt auch für Partner freigegeben.“ Ziel ist es, Kompetenz aufzubauen bei den Partnern. „Die Partner sollen selbständig agieren und das geht nach einer gewissen Anfahrtshilfe ziemlich gut.“ Die neuen SAP-Lösungen auf HANA sind weniger komplex im Setup. „HANA ist eine Kerntechnologie für unsere Partner. Sie können Anwendungen dazutun und analytische Inhalte sowie Services zu individueller Beratung bieten.“ Die ersten zwei, drei Projekte geht es ums Ausprobieren, dann wird es ein Selbstläufer, ist Vetter überzeugt. Es eröffnen sich neue Möglichkeiten und man muss das Potenzial der Plattform verstehen.

Für die Zukunft ist Vetter sehr optimistisch, denn das Partner-Geschäft läuft ausgezeichnet mit überdurchschnittlichem Wachstum. „Unser breiteres Portfolio ist die Grundlage für gutes Partner Business.“

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