Scansource will stärker paneuropäisch agieren

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Scansource will die Angebote für die Reseller ausbauen und die Beziehungen zu den Herstellern stärken.

Der Distributor Scansource blickt auf eine zehnjährige Geschichte zurück. Xavier Cartiaux, bei Scansource zuständig für das gesamte Geschäft außerhalb der USA, zieht Bilanz: „Wichtig für uns war es immer, die Produktverfügbarkeit sicher zu stellen, Lösungen zu liefern und zu unterstützen, den Händlern im Pre- und Post-Sales zur Seite zu stehen und ihnen attraktive Kreditbedingungen zu sichern. Das war in den vergangenen zehn Jahren so und das wird auch in den nächsten zehn Jahren so bleiben.“

Strategisch setzt Cartiaux darauf, die Bedeutung von Scansource als paneuropäischer Distributor auszubauen: „Im Geschäftsbereich POS/Barcode ist es uns in zehn Jahren bereits gelungen, zahlreiche europaweite Verträge mit Herstellern abzuschließen. Im Geschäftsbereich Communications sind wir erst seit vier Jahren aktiv und noch nicht so weit.“ Cartiaux hofft, in den nächsten zwölf Monaten auch im Communications Segment entsprechende Verträge unterzeichnen zu können. Generell wächst der Bereich Communications schneller als POS/Barcode, Cartiaux berichtet aber von gesunden Geschäften in beiden Segmenten.

Im Verhältnis zu den Resellern setzt Cartiaux vor allem auf gute Ausbildung. Das Angebot der Scansource University soll ausgebaut werden. Beim Services Geschäft soll darauf geachtet werden, nicht in eine Konkurrenzsituation zu Herstellern oder Händlern zu geraten. Der Distributor will deshalb nur beschränkt eigene Services bieten (Garantieverlängerung, Reparatur, Hilfe bei Installation). Für Cloud-Angebote sieht Cartiaux aktuell kein Bedürfnis: „Wir fokussieren uns auf Hardware, die Reseller sollen die Software implementieren.“

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