Die Grenzen der Informationstechnologie rücken vor

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Die Datenbanken von IBM werden fit für die Megatrends Digitalisierung, Vernetzung und Intelligenz.

Auf dem IBM Information Management Forum in Darmstadt konnte Big Blue 150 Teilnehmer begrüßen. Günter Scholz Business Unit Executive Information Management IBM Deutschland, sieht für das Informationsmanagement drei Herausforderungen: Erstens die hohe Informationsmenge, zweitens die Verarbeitung von Echtzeitinformationen, weil die Ansprüche wachsen und der Leistungsdruck erfordert schnelle Entscheidungen, drittens die Anwender wollen Informationen finden und diese integrieren, Datenqualität und Informationen bewerten, die Zukunft vorhersehen und im Vorfeld reagieren.

Günter Scholz Business Unit Executive Information Management IBM Deutschland

Dem Partnernetzwerk kommt bei der Bewältigung dieser Aufgaben große Bedeutung zu, wie Scholz betont. Viele Partner sind in verschiedenen Themengebieten unterwegs. Im Fokus steht bei IBM die Integration der zugekauften Firmen Cognos, SPSS, Filenet und Netezza. Die ersten sind bereits drei vollständig integriert und alle drei sind hervorragend gewachsen, versichert Scholz. Netezza ist dagegen noch recht neu in der IBM-Familie und steht noch für sich. Die Integration ins Partnernetzwerk steht demnächst an. IBM will in Deutschland ein großes Team für Netezza schaffen und hat bereits mehrere Anzeigen geschaltet. Auch Partner Initiativen sind geplant, die ersten bereits Händler sind bereits über das Netezza Channel Programm an Bord.

Konkret ein bedeutendes Geschäft im Datenbank-Umfeld ist die DB2 Migration, also die Ablösung von Oracle, wie ihn etwa der Frankfurter Flughafen (Fraport) vollzogen hat. IBM ist dabei die enge Zusammenarbeit mit SAP sehr wichtig. SAP selbst entwickelt auf IBM DB2, wie Köhler berichtet. Er erwartet keine negativen Effekte in diesem Verhältnis durch den Kauf von Sybase durch SAP. »Wir selbst haben viele Jahre gebraucht, um DB2 für SAP zu optimieren.«

Auch die Datensicherheit ist von elementarer Bedeutung. Die Guardium Appliance unterstützt jede Datenbank, protokolliert. In diesem Segment gibt es laut Köhler ein starkes Wachstum. Das Partnernetzwerk ist bereits integriert und über Password Advantage verfügbar. Einige Partner haben sich bereits spezialisiert, um den Schutz der Daten intern zu gewährleisten.
Die Datenbank DB2 bietet zwar auch interne Sicherheitsmechanismen, diese kosten aber etwas Performance. Eine zusätzliche Appliance entlastet diese.

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