Motorola bringt Self-Scanning-Lösung nach Deutschland

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Ein neuartiges Personal Shopping System mit Motorola-Geräten hat die Supermarkt-Kette Feneberg in Kempten mit Unterstützung von zwei Systemhäusern eingeführt.

Auf lästige Warteschlangen an der Kasse und ungenaue Preisangaben am Produkt würden die meisten Kunden im Einzelhandel gerne verzichten. Mit dem neuen Personal Shopping System (PSS) von Motorola ist genau dies möglich: Der Interessent identifiziert sich mit seiner Kundenkarte, legt einen bereitliegenden Scanner Motorola MC 17 in seinen Einkaufswagen und liest damit die Barcodes an den Waren direkt ein und kann anschließend den Gesamtbetrag bei der Rückgabe des Scanners mit EC-Karte bezahlen.

Das System geht damit einen Schritt weiter als bisherige Self-Scanning-Lösungen, wie sie etwa in einigen Edeka-Läden eingeführt wurden. Norbert Rickert, Sales Director Central Europa Motorola Solutions, berichtet: »Die bisherigen Konzepte zum Self Check-Out sind nicht zu Ende gedacht. Der Kunde muss an der Kasse die Waren aus dem Wagen herausnehmen und einzeln scannen. Wir gehen mit der MC 17 einen Schritt weiter zur echten Selbstbedienung.« In Deutschland ist das erste Live-System bei Feneberg in Kempten und Dietmannsried seit 20.September am Start. Gleichzeitig hat das Handelshaus eine Kundenkarte eingeführt.

Das Motorola MC17 ist ein PSS-Gerät der dritten Generation und eine stabile Plattform. Es bietet den Funktionsumfang eines stationären Bezahlterminals vereint mit der Flexibilität eines portablen Shopping-Systems, begleitet den  gesamten Einkaufsprozesses von der Produktwahl bis zum Check-out und enthält die Möglichkeit zur Einrichtung einer personalisierbaren Benutzeroberfläche für eine individuelle Kundenansprache. Motorola liefert in Arbeitsteilung die Hardware und kümmert sich um Reparaturen, die Software wird durch Systemhaus-Partner bereitsgestellt.

Im Falle Feneberg war dabei die ABC Retail GmbH beteiligt, die Software des holländischen Anbieters Revision implementierte.  Bei der tatsächlichen Projektumsetzung war zudem die EDV Service GbR federführend, die in erster Linie interner IT-Dienstleister von Feneberg ist. Die Erfahrung nach wenigen Tagen waren sehr ermutigend: »Schon nach einer Woche nutzten im Schnitt 71 Kunden/Tag das System, was acht Prozent des Umsatzes ausmacht. 100 Prozent der Artikel sind abgebildet und es ist bisher alles absolut stabil gelaufen«, erläutert Detlev Klerke, Geschäftsführer der EDV Service GbR.

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