Cisco Server: Schafft das Unternehmen den Einstieg in den Bladeserver-Markt?

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Angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Situation setzen Unternehmensverantwortliche auf Risikominderung und Kostendämmungsmaßnahmen; keine guten Aussichten für Cisco, sich im Lauf der nächsten fünf Jahre im Bladeserver-Markt größere Marktanteile zu sichern.

Dass viele Firme im Begriff sind, Rechenzentren der nächsten Generation aufzubauen, macht das Ganze noch problematischer. Bis Cisco sich einen gewissen Reifegrad im Bereich seiner Serverprodukte erworben hat, werden die Chancen in vielen Großunternehmen verpasst sein.

Auch wenn Cisco vor seinem Eintritt in den Bladeserver-Markt sicherlich entsprechende Marktstudien durchgeführt hat, wird der Anbieter, falls keiner der großen Mitbewerber sich schlimme Fehler leistet, großen Herausforderungen gegenüberstehen, wenn er sich in diesem Markt Anteile verschaffen will.

Dieser Vorstoß in den Bladeserver-Markt mag ein wohl geplanter Defensivschritt sein; dennoch rechnet die Experton Group nicht damit, dass Cisco sich innerhalb der nächsten drei Jahre hier wirklich durchsetzen kann. Die Markteintrittsbarrieren sind ziemlich hoch, und die Frage ist, ob Ciscos Geschäftsmodell bzw. Strategie geeignet sein wird, um sich als wichtiger Marktteilnehmer zu etablieren bzw. Angriffe von Dell, HP oder IBM abwehren zu können. IT-Entscheider müssen sich über die verschiedenen Architekturen, Geschäftsmodelle, Roadmaps und Strategien der Anbieter im Klaren sein, sie mit der aktuellen und geplanten Architektur des Unternehmens bzw. den eigenen Unternehmensstrategien abgleichen und dann entscheiden, welche(r) Anbieter als strategischer Lieferant und Commodity Supplier in Frage kommt.

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