Cisco bringt Unified Computing in die Rechenzentren

Strategie

Der Netzwerkausrüster bringt das nach eigenen Angaben weltweit erste Unified Computing System für Rechenzentren auf den Markt. Außerdem wurden erste Details zur neuen Architektur für die Virtualisierung von Rechenzentren bekanntgegeben.

Das vorgestellte Unified Computing System ist laut Cisco die erste Architektur weltweit, um Rechenzentren die vollen Möglichkeiten der Virtualisierung zur Verfügung zu stellen. Sie vereinheitlicht dem Konzept nach den Zugang zu Rechenleistung, Netzwerkressourcen, Speicherzugang und Virtualisierung zu einem energieeffizienten System, mit dem Netzwerk als Plattform.

Unified Computing a la Cisco soll die bisher vorherrschende Silo-Architektur in Rechenzentren überbrücken. Angesichts der wachsenden Komplexität und steigenden Anforderungen an Internet-Anwendungen und IT-Applikationen ermöglicht Unified Computing demnach erstmals eine Architektur aller Hardware-Ressourcen, reduziert IT-Infrastrukur-Kosten sowie die Komplexität und Administration der Systeme. Gleichzeitig ermögliche die Architektur den Unternehmen, auf neue Entwicklungen schneller zu reagieren und so für zukünftige Anwendungen besser gerüstet zu sein, so die Entwickler bei Cisco.

Im Rahmen des Unified Computing Systems und der neuen Architektur arbeitet man mit führenden Unternehmen zusammen, und entwickelt einen ganzheitlichen Ansatz für die Virtualisierung von Rechenzentren. Zu den Partnern zählen Unternehmen wie BMC Software, EMC, Emulex, Intel, Microsoft, NetApp, Novell, Oracle, QLogic, REdHat, SAP und VMWare. Der Umstieg auf das neue System soll dadurch für die Kunden so einfach wie möglich erfolgen können.

Das vorgestellte System zählt zu den ersten Angeboten der neuen Produktfamilie des Cisco Data Center-Portfolios. Es ist ab dem zweiten Quartal 2009 erhältlich.

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