Lenovo drängt in den Netbook-Markt

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Mit zwei so genannten IdeaPads stellt Lenovo erstmals Modelle im Segment der ultraportablen Notebooks, sogenannter Netbooks, vor.

Kürzlich war es noch dementiert worden, doch nun kommt der Coup: Lenovo hat ebenfalls ein Netbook in zwei Versionen entworfen und bringt es nun auf den Markt. Aufmerken lassen die Preise von 270 Euro (zzgl. MwSt.) Euro bzw. 300 Euro (zzgl. MwSt.), was Endverbraucherpreisen von 300 bzw. 360 Euro entspricht.

Der Hersteller sieht seine Neuentwicklung als Zweitrechner für professionelle Anwender oder ebenso als kostengünstiges Einstiegsnotebook. Die neuen Modelle sind nur ca. 27,5 mm dick und wiegen knapp 1,1 Kilogramm. Trendy präsentieren sich die Netbooks auch bei ihrem Äußeren: Sie sind in Weiss, Blau, Pink, Schwarz und Rot erhältlich. Die kleinen Leichtgewichte befriedigen laut Hersteller auch in diesem Fall alle Bedürfnisse des mobilen Nutzers, wie zum Beispiel Surfen im Internet, das Abrufen von E-Mails, Abspielen von Musikdatein oder die Ausführung einfacher Anwendungen.

Das IdeaPad S9 bietet ein 8,9 Zoll, das S10 ein 10,2 Zoll Display (WSVGA). Die Tastatur bietet mit einer Größe von 85 Prozent einer herkömmlichen Notebooktastatur nicht nur eine fast vollwertige Tastatur, sondern sei auch deutlich größer als bei vergleichbaren Netbooks, wie man bei Lenovo betont. Eine einfache Handhabung verspricht zudem die im Touchpad integrierte Multitouch-Technologie. Sie ermöglicht es dem Nutzer zum Beispiel durch Auseinanderziehen oder Drehen der Finger ganz einfach a la iPhone durch Dokumente oder Anwendungen zu navigieren.

Der energiesparende LED Backlight Bildschirm soll nicht nur für ein “hervoragendes” Bild, sondern auch für längere Akkulaufzeiten als herkömmliche Displays sorgen. Dank des speziellen Designs der beiden Netbooks kommt es laut Hersteller zu einer geringeren Wärmeentwicklung an der Unterseite, der Handballenauflage und der Tastatur der Rechner. Die kleinen Lenovos seien hierdurch über 13 Prozent kühler als gleich ausgestattete Modelle anderer Hersteller, heißt es.

„Der Trend geht bei professionellen Anwendern klar zum Zweit- oder Dritt-Notebook”, sagt Marc Fischer, Geschäftsführer von Lenovo Deutschland. “Neben den Standard-Computerfunktionen sind hier vor allem ein ultrakompaktes Design und ein günstiger Preis entscheidend. Unsere IdeaPad Netbooks erfüllen all diese Anforderungen und bieten zudem noch Lenovo-typische Eigenschaften wie ein herausragendes Design oder die einfache Datenrettung per Knopfdruck.“

Die Nachfrage nach den sogenannten Netbooks steigt rasant. Laut IDC sollen die Verkaufszahlen für die ultraportablen Rechner von 430.000 Stück im Jahr 2007 auf über 9,2 Millionen Einheiten im Jahr 2012 steigen. Im IdeaPad S9 und IdeaPad S10 ist, wie sollte es anders sein, ein Intel Atom Prozessor mit 1,6 GHz verbaut. Bis zu 1GB Speicher, eine 160 GB Festplatte oder ein optionales 4 GB SSD lassen die beiden Rechner recht leistungsfähig erscheinen. Das integrierte OneKey Rescue Syste2 des Herstellers steht zudem für die einfache Wiederherstellung der Daten per Knopfdruck bei einem Systemfehler oder Virenbefall.

Für die einfache Verbindung mit dem Internet verfügen die beiden Netbooks über eine WiFi und optionale Bluetooth Schnittstelle. Ein zusätzlicher Expresscard-Slot gibt dem Nutzer darüber hinaus die Möglichkeit, mit Hilfe einer externen UMTS-Broadband Karte jederzeit online zu gehen. Die integrierte Webcam ist für Video-Chats gedacht; zwei USB Ports und der 4-in-1 Multicard Reader erlauben den einfachen Anschluss zusätzlicher Geräte sowie den umkomplizierten Transfer von Bildern oder Musik sowie Filmdateien. Die IdeaPad Netbooks sind mit Microsoft Windows XP oder Linux erhältlich. In Deutschland werden sie über ausgewählte Fachhändler und Lenovo-Webseller vertrieben.

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