E-Plus plant HSDPA

Strategie

E-Plus hat anno 2004, genau wie die drei vorgenannten Provider, das Normal-UMTS mit 384 zu 64 KBit/s eingeführt.

Laut Pressesprecher Klaus Schulze wird die E-Plus-Gruppe im zweiten Halbjahr 2008 mit der Aufrüstung auf HSDPA beginnen. Zu EDGE gibt es derweil noch keine offizielle Aussage.

Mit Normal-UMTS 384 KBit/s kann der mobile Laptop-Surfer wohl kaum das volle mobile DSL-High-Speed-Feeling eines HSDPA-Netzes bekommen. Aber zum Abfragen von schlanken E-Mails ist Normal-UMTS allemal brauchbar. Beim Handy-Surfen ist ohnehin weniger Durchsatz nötig als bei fetten Laptop-Applikationen.

Laut Schulze spielt die E-Plus Gruppe „eine gewichtige Rolle im mobilen Datengeschäft in Deutschland und hat mit dem Aufbau ihres Datennetzes – auch aus Kundensicht – vieles richtig gemacht“. Laut Jahresbericht 2007 der Bundesnetzagentur „ist davon auszugehen, dass sich das Übertragungsvolumen per GPRS und UMTS im Jahr 2007 gegenüber 2006 auf 1,7 Mio GByte verdoppelt hat.” Laut Schulze läuft davon ein sehr „bedeutender zweistelliger Prozentsatz” über das E-Plus-Netz. Das könnte nicht zuletzt an den traditionell sehr günstigen UMTS-Flatrates der Gruppen-Marken BASE und E-Plus liegen.

Per Frühling 2008 hat E-Plus die „UMTS Express Card E800“ und den „UMTS USB Stick E169“ kommuniziert. Beide Modelle eignen sich für UMTS bis 384 KBit/s und HSDPA bis 7,2 MBit/s. Das E-Plus-Netz unterstützt aber noch kein HSDPA. Zudem bietet E-Plus die „Huawei E620 Notebook Card“. Sie beherrscht UMTS bis 384 KBit/s und wird mit einem Headset zum Telefonieren ausgeliefert.

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