Radware will Channel ausbauen

Strategie

Sicherheitsanbieter Radware hat sich in der Abwehr von DdoS-Attacken profiliert und will gemeinsam mit Distributor Infinigate den deutschen Channel stärken.

Radwares Plattform zur Abwehr von Cyberangriffen hat sich besonders bewährt, insbesondere bei distributed Denial of Service Attacken (DdoS) und Advanced Persistent Threats (APT). Das schlägt sich in einem zweistelligen Umsatzwachstum im deutschsprachigen Raum nieder. Ingo Schäfer, Regional Sales Manager von Radware, sieht als Alleinstellungsmerkmal seiner Firma die effektive Verhaltensanalyse von Angriffen, die es ermöglicht, Angreifer genau zu identifizieren und abzublocken.

Vor allem im deutschen Mittelstand hat sich die Sicherheitslage in den letzten Monaten verschärft. Mittelständische Kunden und kleinere Hoster sind Ziele von Angriffen, die zuvor nur Konzerne anvisierten, sind aber schlecht auf diese vorbereitet. Radware kann effektive Hilfe bieten.

Alexander Nowacki, Head of Business Unit Infinigate Deutschland GmbH, bestätigt diese Einschätzung. Radware habe ein herausragendes Produkt und könne sehr gut schlechten von gutem Traffic unterscheiden. Radware arbeite sehr gut mit anderen Firewall-Herstellern zusammen, insbesondere seinem OEM-Partner Checkpoint. Dies habe sich bereits in einer sehr positiven Geschäftsentwicklung niedergeschlagen. Auch die weitere Entwicklung sieht Nowacki sehr hoffnungsvoll. Bei Inifinigate unterstützt ein internes Team von sechs Personen das Radware-Geschäft und hält die Verbindung zu den Resellern.

Radware will etwa ein Dutzend zusätzliche Premium- und Select-Partner im deutschsprachigen Raum gewinnen. Ein wichtiges Ziel ist es dabei, Channel-Konflikte mittels Deal Registrierung zu vermeiden. Radware setzt zu 100 Prozent auf den Channel mit direct Touch beim Kunden.