Canonical erweitert Partnerprogramm

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Linux-Spezialist Canonical baut sein Partnerprogramm für globale Systemintegratoren (GSI) aus und will damit weitere Partner gewinnen. 

Canonical, der Publisher der Linux-Distribution Ubuntu, erweitert sein Programm für Globale Systemontegratoren (GSI). Das Programm ist bereits live. Mehrere GSIs arbeiten bereits mit Canonical zusammen und neue sollen jetzt hinzugewonnen werden.

„GSIs stehen an der Spitze bei der digitalen Transformation im Unternehmen. Sie treiben Best-Fit-Lösungen rund um KI, Multi-Cloud, High Performance Computing (HPC), IoT und intelligente Automatisierung voran. Unser neu gestaltetes Programm zielt darauf ab, dass sie ihren Kunden diese Lösungen schnell, sicher und wirtschaftlicher über die gesamte Lebensdauer einer Implementierung liefern können”, so Regis Paquette, VP of Alliances bei Canonical. „GSIs müssen zunehmend Open-Source-Technologien empfehlen, integrieren und bereitstellen, um maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen zu entwickeln und gleichzeitig ihre komplexen IT-Anforderungen zu erfüllen. Mit dem GSI-Programm macht Canonical es ihnen einfacher, diese Anforderung zu erfüllen”.

Zu dem neuen Partnerschaftsvorteilen zählen Wiederverkauf- und Integrationsmöglichkeiten für das gesamte sichere Open-Source-Portfolio von Canonical aus den Bereichen Rechenzentrum, Multi-Cloud, Edge und IoT. Kernbestandteil ist eine automatisierte und skalierbare Plattform, die weltweit agierende Systemintegratoren (GSIs) für den Aufbau und Betrieb von Kundenlösungen verwenden können. Sie beschleunigt die Markteinführung neuer Dienste, verringert die Betriebskosten (OPEX) der Kunden und unterstützt die IT-Modernisierung bei deren Unternehmenskunden. 

 

Kompetenter Partner mit langjähriger Erfahrung in Bereichen Open Source und Automatisierung

Der modulare Aufbau des Canonical-Portfolios bietet GSIs zahlreiche Optionen für Beratung und Integration. So können sie über mehrere IT-Umgebungen, Arbeitslasten, Anbieter und Legacy-Infrastrukturen hinweg arbeiten und erheblich kürzere IT-Bereitstellungszeiten erzielen.  Implementierungen, die normalerweise Monate dauern, verkürzen sich auf wenige Stunden.

 

Um die Bereitstellung weniger komplex zu gestalten, stehen Tools von Canonical von Bare-Metal bis zur Anwendungsebene zur Verfügung. Dazu gehören auch die DevOps-Automatisierung von Anwendungen und Infrastrukturen sowie die Bereitstellung physischer Server und Anwendungen im Cloud-Stil. Letztere können per Fernzugriff erstellt, veröffentlicht und aktualisiert werden, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Mit solchen Werkzeugen können sich GSIs auf die Wiederverwendung von Konfigurationen konzentrieren, ihr organisatorisches Wissen weiterentwickeln und so die Kundenzufriedenheit durch qualitativ hochwertige Implementierungen und einen verbesserten Betrieb nach der Inbetriebnahme erhöhen.

 

Dedizierte GSI-Unterstützung und Anreize

Canonical führt im Rahmen des Programms zusätzliche Leistungen ein. GSIs profitieren von wettbewerbsfähigen Preisnachlässen bei der Registrierung von Abschlüssen und aggregierten Mengenrabatten für ihren gesamten Kundenstamm. IT-Teams können sowohl für den First-Level-Support als auch für alle Canonical-Dienstleistungen zertifiziert werden. Canonical weist den GSIs auch dedizierte Ressourcen zu, einschließlich Account Management, Vertrieb, Technik- und Marketing-Support sowie ein umfassendes Partnerportal.

 

Im Rahmen des Programms schult Canonical die Vertriebs- und Beratungsteams der globalen Systemintegratoren zur gesamten Canonical-Suite, identifiziert Kombinationsmöglichkeiten mit dem GSI-eigenen Angebot und arbeitet gemeinsam an spezifischen Kundenwünschen wie z.B. dem strategischen Proof of Concept.

 

Multi-Cloud by design

Eine Partnerschaft mit Canonical bietet GSIs zahlreiche Vorteile. Ubuntu ist das Gastbetriebssystem Nummer eins in allen wichtigen öffentlichen Clouds. Canonical Gründungsmitglied der OpenStack Foundation. Beides qualifiziert Canonical ideal für Multi-Cloud-Implementierungen. Charmed OpenStack bietet eine kosteneffiziente private Cloud-Infrastruktur mit reduzierten Betriebskosten. Darüber hinaus ist Ubuntu die Referenzplattform für Kubernetes in allen wichtigen öffentlichen Clouds und führt eine reine Upstream-Version von Charmed Kubernetes für die Bereitstellung hochportabler containerisierter Arbeitslasten für Hybrid- und Multi-Cloud-Umgebungen aus.

 

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