AMD weiter auf Schrumpfkurs

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Chip-Hersteller AMD tritt erneut auf die Kostenbremse und trennt sich von sieben Prozent seiner Mitarbeiter.

Advanced Micro Devices hat vor einer Woche Lisa Su nach dem Rücktritt von Rory Read als neuen CEO und President ernannt. Kaum im Amt, muss sie schon schlechte Nachrichten verkünden. 700 Mitarbeiter müssen gehen, das entspricht etwa sieben Prozent der Belegschaft. Die Kosten für den Jobabbau bezifferte Su am Donnerstag auf 57 Millionen Dollar im laufenden Quartal. Es wurden kein Aussagen darüber gemacht, welche Bereiche der Arbeitsplatzabbau betrifft.

AMD hat im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von zwei Prozent verkraften müssen. Der Nettogewinn schrumpfte von 48 Millionen Dollar im ‚Vorjahr auf 17 Millionen Dollar.

Der Channel soll von diesen restriktiven Maßnahmen aber nicht betroffen sein, wie ein Unternehmenssprecher versicherte. AMD fokussiert verstärkt den Gaming-Markt und beliefert Sony und Microsoft für deren Konsolen. In der commercial Product Range arbeitet AMD in erster Linie mit HP und auch mit Lenovo und Acer.

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