EMC bringt VMAX für den Mittelstand

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EMC hat die dritte Generation seiner VMAX Systeme vorgestellt. Das Einsteigermodell 100k soll über den Channel an mittelständische Kunden gebracht werden.

Die Systeme der EMC VMAX-Reihe sind erfolgreich im Markt angekommen. Über 20.000 Kunden haben sich für VMAX entschieden. Jetzt kommt die dritte Generation VMAX³, bei der es drei Modelle geben wird, 100k, 200k und 400k.

Besonders interessant für den Channel ist die Einsteigervariante VMAX 100k. Colin Bailey, Senior Director Enterprise & Midrange Systems Division EMC, erklärt: „VMAX ist jetzt einfacher zu verkaufen, zu installieren und zu managen.“ Der Preis für die 100k Systeme soll bei etwa 50.000 Dollar liegen.

Die einfachere Installation wird dadurch gewährleistet, dass die Workload Analyse präkonfiguriert in der Fabrik vorgenommen wird. Zusammen mit besseren Werkzeugen für Partner sorgt dies dafür, dass die Installation, die bei VMAX Systemen früher zwei Tage Konfiguration erfordert, jetzt in vier Stunden möglich ist.

Auch das Management ist weniger anspruchsvoll geworden. Waren früher zehn Stufen erforderlich, sind es jetzt nur noch drei bis vier. Als Management-Werkzeug kommt jetzt Unisphere zum Einsatz, dasselbe Tool wie bei der VNX.

Dabei betont Bailey, dass die 100k sämtliche Funktionen der High End Version mitbringt: „Wir
positionieren es gegen den Wettbewerber als Bester der Branche.“

Die Trainings beginnen ab dieser Woche. Es werden gleichzeitig der Channel und die internen Mitarbeiter ausgebildet. „Wir haben gelernt, dass dies die Anforderung des Channels war,“ so Bailey. Er erwartet, dass etwa 20 Prozent des VMAX Umsatzes aus dem Mittelstand generiert werden.
Die dritte Generation der VMAX kommt in einer phased General Availability ab dem 26. September auf den Markt. Die neuen Funktionen werden dann schrittweise bis Ende November hinzugefügt. Im nächsten Jahr soll dann auch noch Unterstützung für Mainframes hinzukommen.

Die neue Architektur der VMAX³ basiert auf dem HYPERMAX OS sowie der Dynamic Virtual Matrix Architecture. HYPERMAX OS ist die erste offene Kombination aus Hypervisor und Betriebssystem. Hierdurch kann die VMAX³ Speicherinfrastruktur-Services wie Cloud-Zugriff, Datenmobilität und Da-tensicherung direkt auf dem Array bereitstellen. Zusätzlich kann HYPERMAX OS Echtzeit- und unter-brechungsfreie Datenservices liefern. Mithilfe der Dynamic Virtual Matrix Architecture können Kunden Rechenleistung dynamisch zuweisen.

Die VMAX³ 100K, VMAX³ 200K sowie die VMAX³ 400K wurden speziell für Hybrid-Cloud-Lösungen entwickelt und stellen die Rechenleistung ihrer bis zu 384 Prozessorkerne dynamisch bereit. Die neuen Systeme wurden so entworfen, dass Kunden mit einer „kleinen“ Lösung starten können, zum Beispiel für mehrere hundert virtuelle Maschinen. neue, Flash-optimierte VMAX³ bietet eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent.

Die neue Datensicherungslösung EMC ProtectPoint erlaubt direkte Sicherungen vom Primärspeicher auf den Backup-Speicher. Zu den weiteren Merkmalen gehören eine bis zu zehnfach höhere Backup-Geschwindigkeit und sofortiger Zugriff auf gesicherte Daten. Dadurch kann die VMAX³ Backups direkt auf einem Data-Domain-System anlegen. Das macht herkömmliche Backup-Infrastrukturen unnötig und reduziert die Gesamtbetriebskosten um 65 Prozent.

Die EMC VMAX³ kann neue Ressourcen mit nur einem Mausklick bereitstellen. Außerdem sind Kun-den mithilfe der neuen VMAX Advanved FAST Suite in der Lage, Service-Levels für konsolidierte, gemischte Workloads zu definieren. Dank der Integration in EMC ViPR sind diese Funktionen auch als Self-Service verfügbar.

Die Technologie von TwinStrata, Inc. bringt neue, integrierte Funktionen für den Cloud-Zugriff mit. EMC hat das Unternehmen TwinStrata in dieser Woche übernommen. Das fortschrittliche Cloud-Tiering von TwinStrata ermöglicht es Kunden, unregelmäßig genutzte Daten in die Public Cloud auszulagern und so Kosten zu sparen. TwinStrata arbeitet bereits heute mit vielen der führenden Cloud-Anbieter zusammen und wird sukzessive weitere Anbieter unterstützen. Die Twin Strata Technologie soll Anfang nächsten Jahres in VMAX integriert werden.

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