Reges Interesse an Outsourcing

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Outsourcing und Cloud sind gefragt. Die Kunden sind dabei zufrieden mit ihren IT-Dienstleistern.

Das IT-Outsourcing ist nach wie vor gefragt, so der Sourcing Pulse Check 2013 der Ardour Consulting, der im Herbst letzten Jahres die Sourcing-Aktivitäten der vorangegangenen zwölf Monate analysierte. So wurden von 39 Prozent der Unternehmen neue Verträge abgeschlossen, weitere 35 Prozent haben bestehende Verträge verlängert oder neu verhandelt. Das positive Klima im IT-Dienstleistungsmarkt dürfte sich auch vorläufig nicht ändern, da fast zwei Drittel der Firmen in den nächsten zwölf Monaten ihr Outsourcing-Volumen steigern wollen. Eine ähnliche Tendenz besteht bei den Cloud-Diensten. Sie werden derzeit bereits von jedem vierten Unternehmen genutzt und weisen dynamische Wachstumsperspektiven auf. Denn 36 Prozent der Unternehmen planen für die nächsten sechs bis zwölf Monate, weitere Cloud-Projekte zu starten.

„Zu den Erfolgsfaktoren der Outsourcing-Entwicklung gehört zweifellos, dass ein überwiegender Teil der Unternehmen mit den Service-Partnern und der Zielerreichung zufrieden ist“, begründet Dr. Jakob Rehäuser, Sourcing-Analyst bei Ardour und Mitautor der Studie. So beschränkt sich der Kreis der Firmen, die Grund zur deutlichen Kritik an ihren Providern sehen, auf 23 Prozent. Auch gesteckte Kostensenkungsziele wurden mehrheitlich erreicht, besonders deutlich beim Infrastructure Outsourcing und dem Application Management. „Outsourcing hält in den Augen der IT-Verantwortlichen offenbar weitgehend, was es verspricht“, resümiert Dr. Rehäuser.

Allerdings hat der Sourcing Pulse Check 2013 zutage gefördert, dass in fast jedem zweiten Fall Probleme bei der Steuerung der Dienstleiter bestehen. „Vielfach werden offenbar Dienstleistungsverträge eingegangen, ohne intern geeignetes Personal samt Verantwortlichkeiten aufzubauen und systematische Prozesse für das Provider-Management zu implementieren“, beschreibt der Ardour-Berater typische Ursachen.