PRISM Skandal kostet US-IT-Unternehmen über 20 Milliarden Dollar

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Die Kollateralschäden des PRISM-Skandals für die amerikanische IT-Industrie könnten immens werden.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich weiter ungeniert. Die US-IT-Industrie hatte bisher eher einen guten Ruf, bevor die Enthüllungen von Edgar Snowden den PRISM Skandal auslösten.

Jetzt droht aber das Geschäft zu europäischen und asiatischen Mitbewerbern abzuwandern, schätzt der Branchenverband International Technology & Innovation Foundation, eine Lobby Organistion. Demnach steht ein wirtschaftlicher Schaden von 22 bis 35 Milliarden Dollar binnen der nächsten drei Jahre für die amerikanischen IT-Hersteller im Raum.

Der Verfasser der Studie „How Much Will PRISM Cost the U.S. Cloud Computing Industry?”, Daniel Castro, sieht die führende Stellung der USA bei Cloud Computing in Gefahr. Die Lobby Organistion wirft der EU vor, in schändlicher Weise den Skandal auszunutzen, um die amerikanischen Unternehmen unglaubwürdig zu machen. Castro befürchtet, dass amerikanische Anbieter zwischen 10 und 20 Marktanteile bei Cloud Computing verlieren könnten.