Check Point will im Mittelstand punkten

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Mit neuen Produkten und einer aktualisierten Partnerstrategie will Sicherheits-Spezialist Check Point mittelständische Kunden ansprechen.

Mit der Einführung der Appliances der Produktlinien 600 und 1100 vor wenigen Wochen hat Sicherheits-Spezialist Check Point sein Portfolio nach unten abgerundet. Die neuen Angebote sind vor allem für mittelständische Kunden interessant.

Dietmar Schnabel als neuer Regional Director Central Europe bei Check Point Software Technologies Ltd. will auch die Reseller dazu anleiten, verstärkt den Mittelstand ins Visier zu nehmen.

Dazu will er sowohl die bestehenden Partner motivieren als auch neue Händler gewinnen. Eine wichtige Rolle in dieser Strategie spielen die drei Distributoren Computerlinks, Arrow ECS und Westcon: „Unsere Distributoren bieten echten Value Add mit Trainings und Services“, erklärt Schnabel. Sie sollen bei den Sicherheits-Anbieter bei der Rekrutierung neuer Partner unterstützen.

Generell kommt es beim Verkauf von Sicherheits-Lösungen an mittelständische Kunden darauf an, ein Problembewusstsein zu schaffen. „Es muss erst etwas passieren, damit einige Unternehmen die Situation erkennen. Die Türen zum Internet stehen offen“, berichtet Schnabel.

Check Point will gemeinsam mit seinen Partnern mehr Präsenz bei den Endkunden zeigen: „Wir müssen zuhören und wachrütteln“, meint Schnabel. Selbstkritisch merkt er an, dass Check Point in der deutschsprachigen Öffentlichkeit nicht mehr so stark wahrgenommen werde wie noch vor einigen Jahren. An diesem Punkt will Schnabel ansetzen und sein Unternehmen besser positionieren.

Ein Arbeitsschwerpunkt ist dabei für ihn in nächster Zeit, die Aufmerksamkeit stärker auf distributed Denial of Service (dDoS) Attacken zu lenken. „Wenn der Server unter der Last gezielter Angriffe zusammenbricht, kann das richtig Geld kosten. Davon sind Service Provider und der gehobene Mittelstand betroffen“.

Die mittelstandstauglichen 600 Appliances werden mit Funktionalitäten der Enterprise-Klasse ausgeliefert, darunter Firewall, VPN, Intrusion Prevention (IPS), Virenschutz, Spamschutz, Anwendungskontrolle und URL-Filterung. Insbesondere sind die 600 Appliances mit den gleichen Next-Generation-Firewall- und Threat-Prevention-Funktionen ausgestattet wie die Lösungen für Großkunden.

Die 1100 Appliances gibt es im kompakten Desktop-Format. Sie eignen sich für Zweigniederlassungen und Außenstellen von Unternehmen und bieten einen maximalen Firewall-Durchsatz von 1,5 Gbps, einem maximalen VPN-Durchsatz von 220 Mbps und 31 SecurityPower Units (SPUs).

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